ARD, ZDF und Deutschlandradio: Solidarische Integration und Staatsferne

Der Hamburger Kultur- und Mediensenator Carsten Brosda (SPD) nannte bei dem Colloquium „solidarische Integration als Grundlage gesellschaftlicher Handlungsfähigkeit“ als künftige Antwort auf die Frage, warum es den öffentlich-rechtlichen Rundfunk weiterhin brauche. Diese Diskussion sei zuletzt vernachlässigt worden, nachdem die ursprüngliche Begründungsgrundlage, Knappheit…

Zitiert: Wie lange hat es bei „Systemsprenger“ von der Idee bis zum Start auf der Leinwand gebraucht?

Norah Fingscheidt, die Drehbuchautorin und Regisseurin war noch Studentin, als sie die Idee hatte. Insgesamt hat es sechs Jahre gedauert, bis sie das Drehbuch, durch aufwendige Recherchen, entwickelt hatte, die Finanzierung zusammengestellt war und wir drehen konnten und dann noch ein Jahr bis zur Premiere auf der Berlinale. Das ist für einen Debutfilm mit einem sehr anspruchsvollen Thema keine ungewöhnliche Zeitspanne. Die Förderung war nicht ganz einfach und es hat auch längere Zeit gedauert, bis wir einen Verleih gefunden hatten.

Jakob D. Weydemann, medienpolitik.net, 19.11.2020 (online)

Wie Kultur jenseits des Mainstreams möglich ist

Ich werde dafür sorgen, dass Fachredakteure und -redakteurinnen, die auch als Multiplikatoren tief in der Kulturszene Norddeutschlands verankert sind, das tun, was sie am besten können: kompetente Kulturberichterstattung. In unserer journalistischen Fachkompetenz sehe ich die Lebensversicherung für den Sender.

Anja Würzburg, Programmchefin NDR Kultur, Kieler Nachrichten, 13.4.2021 (online)

Warum werben ARD und ZDF nicht für Kultur genauso wie für Sport?

Und dann gibt es in ARD wie ZDF auch noch dynamische Trailer, die für diese Wintersport-Präsenz im öffentlich-rechtlichen Fernsehen werben, im Ersten beispielsweise zuletzt ausgestrahlt am 28. Februar (Sonntag) zur besten Sendezeit vor der Hauptausgabe der „Tagesschau“. Der Trailer endet mit dem…

Klick-Tipp: Machtkampf versus Kuschelkurs Kandidatenkür in den Medien

Unterschiedlicher konnte die Kür kaum laufen: Auf der einen Seite gehen die Spitzen von CDU und CSU in eine Konfrontation auf offener Bühne – und nominieren dann Armin Laschet. Auf der anderen Seite einigen sich die Grünen hinter verschlossenen Türen und präsentieren anschließend Annalena Baerbock in trauter Einigkeit als Kanzlerkandidatin. ZAPP spricht mit Hauptstadtjournalistinnen und -journalisten über den medialen Blick auf die politischen Entscheidungsprozesse.

Zapp, 21.04.2021 (online)