Wie der Rundfunkbeitrag sich auswirkt: Beispiel Neuruppin

 

Die Sparkasse hat 16 Filialen und 270 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Bisher hat sie  1340 Euro an Rundfunkgebühren im Monat gezahlt. Nunmehr sind es 3100 Euro. Die Neuruppiner Stadtverwaltung zahlte bisher 58,30 Euro im Monat. Nunmehr sind es  119,85 Euro für ihre Mitarbeiter, Betriebsstätten und Fahrzeuge. Allerdings komme noch die Beiträge für die 13 Kindertagesstätten und Horte im Stadtgebiet hinzu. Diese waren bisher vom Rundfunkbeitrag befreit, nun werden rund 162 Euro monatlich fällig.

 

Quelle: Märkische Allgemeine (24.02.2013)

 

 

Zitat: Die Versäumnisse von ARD und ZDF

  Leider haben es ARD und ZDF jedoch versäumt, den Beitragszahlern durch eine Programmoffensive klarzumachen, was sie wirklich an ihnen haben. Man stelle sich vor, die öffentlich-rechtlichen Sender hätten den ganzen Januar über neue TV-Serien, hochwertige Dokumentationen und bissige Satire-Sendungen gesendet –…

Noch immer keine offene Diskussion im ERSTEN zum Rundfunkbeitrag

 

Warum bekommt so etwas die ARD nicht auf die Reihe. Das ZDF stellt sich wenigstens seinen Kritikern. Schon vor mehr als einer Woche. Und wie reagieren einige Print-Journalisten?

 

Über die Rolle von ARD und ZDF wird mal wieder heftig diskutiert – diesmal sogar im Programm.

(Berliner Zeitung)

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Zitat: Transparenz. „Einfach. Für alle“. Bei ARD, ZDF und Deutschlandradio.

 

 

Immer wieder verweisen ARD, ZDF und Deutschlandradio darauf, dass der neue Rundfunkbeitrag durch ein Gutachten des früheren Verfassungsrichters Paul Kirchhof abgesichert sei. Nun hat Paul Kirchhof der FAZ ein Interview gegeben. Darin sagt er zum Rundfunkbeitrag an sich: „Der Rundfunkbeitrag garantiert kein gehaltvolles Programm, sondern ermöglicht dieses nur. Jedes System ist auf ein Ideal ausgerichtet, wird aber von fehlbaren Menschen gestaltet.“

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Gab es beim ZDF „eindeutige Verstöße“ gegen den Rundfunkstaatsvertrag?

 

 

So zitiert w&V den Medienwissenschaftler Volker Lilienthal, der in diesem Zusammenhang auf die Vorgänge um die Werbe-Partner Mercedes und Solarworld verweist. Die Geschäftsführung des Senders will zum 8. März dem Fernsehrat berichten, was man bei der „Nachschau“ der einzelnen Sendungen festgestellt hat. „Wir kontrollieren ganz genau, was auf dem Schirm passiert, dass dort nie etwas passiert, was nicht erlaubt ist“, so ZDF-Intendant Thomas Bellut gegenüber Jörg Wagner vom Radio1-Medienmagazin am gestrigen Samstag.

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