Zitiert: Aus den grundlegenden Problemen hilft aber dieses Gesetz nicht heraus

Eines davon verstärkt diese Reform sogar: Das Dilemma mit dem Föderalismus. Für die ARD hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass eine Zentralisierung von Verwaltung das effektivste Mittel ist, um Geld zu sparen – vor allem: Geld nicht am Programm zu sparen. Der…

Zitiert: Vertragspartner in Kriegs- und Krisengebieten sind blinde Flecken

Aus Kreisen des ZDF ist zu hören, dass die mangelhafte oder komplett fehlende Überprüfung von Mitarbeitern externer Produktionsfirmen immer wieder Thema im Haus ist. Man wisse, dass es sich bei Vertragspartnern in Kriegs- und Krisengebieten um blinde Flecken handele, gerade, wenn diese Firmen ihrerseits auch freie Mitarbeiter beauftragen. Weil man aber, wie im Fall von Gaza, auf Bilder und Stimmen aus diesen Gebieten angewiesen sei, um dem öffentlich-rechtlichen Auftrag einer umfassenden Berichterstattung nachzukommen, nehmen viele Sender dieses Problem in Kauf und hoffen das Beste.

Moritz Baumstieger, sueddeutsche.de, 28.10.2025 (online)

Zitiert: Eine Plattform fürs Netz „Made in Germany“

Ende 2026 könnte es eine deutsche Digitalplattform geben. Fünf private und öffentlich-rechtliche Medienhäuser arbeiten an einem „Datenraum Medien“. Was steckt dahinter? […] Seit Anfang 2023 wurden bei mehreren Treffen „Usecases“ entwickelt, bei denen eine branchenübergreifende Zusammenarbeit sinnvoll und realistisch erscheint. In verschiedenen…

Zitiert: Parteipolitische „Zugeneigtheit“ von ZDF-Intendanten

Wolfram Weimer ist Staatsminister für Kultur. Er übersieht, dass er in öffentlichen Erklärungen immer mit der Autorität seines Amtes votiert, in diesem Fall auch noch zu einem Thema, für das er wirklich keine Zuständigkeit hat. Und er übersieht, dass die Rede von der Linksgeneigtheit den Boden für eine Verschwörungstheorie bereitet. Im ZDF gibt es seit seiner Gründung 1962, also seit 63 Jahren, von Karl Holzamer bis Norbert Himmler, nur Intendanten, die Mitglieder der CDU waren oder ihr zugeneigt sind. Haben sie wirklich unbemerkt einen Linksruck herbeigeführt?

Norbert Schneider, epd medien, 25.10.2025 (online)

Zitiert: ZDF-Fernsehratsvorsitzende fordert „engen Schulterschluss“ von Medien und Politik

Seine Parteifreundin Gerda Hasselfeldt flehte in ihrer Funktion als Vorsitzende des ZDF-Fernsehrats auf einem weiteren Symposion die Zuhörer an: „Wir brauchen einen engen Schulterschluss von Politik und Medien“, sagte sie, „man kann über die Bevölkerungsvielfalt streiten, aber immer in dem Bewusstsein, dass dieses Juwel vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk erhalten bleibt mit einem positiven Impact. Das geht nicht umsonst. Ich kann nicht einen hohen Standard ansetzen für faktenbasierten Journalismus linear und digital, dazu neue Nutzerkontakte vorschreiben, dann aber sagen: Aber kosten darf das nichts!“

Jörg Seewald, faz.net, 25.10.2025 (online)