Zitiert: Wen das ZDF erreicht

Etwa sieben Prozent der 14- bis 49-Jährigen erreichen ARD und ZDF. Lag die durchschnittliche Reichweite des ZDF 1992 noch bei mehr als sieben Millionen Zuschauern, liegt sie heute bei unter vier Millionen. Gewiss, die Zugriffe auf ihre Mediatheken kommen hinzu. Aber auch dort sind Sendungen Spitzenreiter, die zwei Millionen Mal angeklickt werden. Der Anspruch, alle zu erreichen, weil alle zahlen, wird nicht im Mindesten erfüllt.

Jürgen Kaube, faz.net, 28.10.2024 (online)

Zitiert: Medienpolitik gestalten

Die Einführung des privaten Rundfunks war 1984 ein bedeutender Einschnitt für die deutsche Medienpolitik. Drei Jahre, nachdem der erste Privatsender in Deutschland auf Sendung gegangen war, trat der erste Rundfunkstaatsvertrag in Kraft, der das Verhältnis zwischen privaten und öffentlich-rechtlichen Sendern sowie der…

Zitiert: Was den Sendern zuzutrauen ist

Klar, den Anstalten ist zuzutrauen, dass sie ihre mittelfristig vielleicht nur noch sechs Spartenkanäle weiterhin nutzen wollen, um Trauminsel-Dokus, Krimis und vielleicht auch Quizshows (vermitteln die nicht Bildung?) zu wiederholen. Schon weil das dann in den jeweiligen Budgetplanungen besser aussieht. Heißt: Genau darauf werden die Aufsichtsgremien, der Medienjournalismus und alle, die sich interessieren, achten müssen – darauf, dass die originären Sparten-Inhalte wie etwa 3sats „Kulturzeit“ eben erhalten bleiben und nicht wegfallen. Das wird für die öffentlich-rechtliche Zukunft essentiell.“

Christian Bartels, MDR Altpapier, 29.10.2024 (online)

Zitiert: „Sportrechtevorgaben“ für ARD und ZDF sind Mogelpackung

Die monatelang diskutierten Kürzungen im Sportrechte-Etat von ARD und ZDF haben es nun doch nicht in den Reformstaatsvertrag geschafft. Die Ministerpräsidenten senden eine problematische Botschaft, wenn sie gleichzeitig deutliche Streichungen bei TV-Spartensendern und Hörfunkkanälen verlangen, kritisiert Michael Ridder. […] Weiterhin darf die…

Zitiert: Die größte Reform seit 1961

Der Publizist und Medienmanager Roger de Weck lobt die Entscheidung der Bundesländer zu Veränderungen beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Die Ministerpräsidentenkonferenz habe die größte Reform der öffentlich-rechtlichen Medien seit Gründung des ZDF 1961 beschlossen, schrieb de Weck am Wochenende im Netzwerk LinkedIn. Zugleich sprach…