Zitiert: Zeitungen sind zu halben Nachrichtensender geworden

Die TV-Nachrichtensender haben im letzten halben Jahrzehnt ihr Alleinstellungsmerkmal – kurze Newsbeiträge mit Bildern und längere Direkt-Berichterstattung – verloren. Zeitungen und Zeitschriften sind online zu halben Nachrichtensendern geworden. Vor kurzem konnte man die Anhörung Mark Zuckerbergs vor dem amerikanischen Kongress wegen der Cambridge-Analytica-Affäre auf dem YouTube-Account des Guardian live verfolgen. Weiterlesen Zitiert: Zeitungen sind zu halben Nachrichtensender geworden

Zitiert: In wenigen Jahren: TV-Nachrichtensender verlieren ihr Alleinstellungsmerkmal, Zeitungen und Zeitschriften warden online zu halben Nachrichtensendern

Die TV-Nachrichtensender haben im letzten halben Jahrzehnt ihr Alleinstellungsmerkmal – kurze Newsbeiträge mit Bildern und längere Direkt-Berichterstattung – verloren. Zeitungen und Zeitschriften sind online zu halben Nachrichtensendern geworden. Vor kurzem konnte man die Anhörung Mark Zuckerbergs vor dem amerikanischen Kongress wegen der Cambridge-Analytica-Affäre auf dem YouTube-Account des Guardian live verfolgen. Weiterlesen Zitiert: In wenigen Jahren: TV-Nachrichtensender verlieren ihr Alleinstellungsmerkmal, Zeitungen und Zeitschriften warden online zu halben Nachrichtensendern

Zitat: Aufmerksamkeit für Journalismus im Internet – 7 Minuten sollen Verlage retten?

Für Ernüchterung auf beiden Seiten könnte indes dieses Ergebnis der aktuellen ARD-ZDF-Online-Studie sorgen: Von den 45 Minuten, die die Deutschen täglich für internetbasierte Mediennutzung aufwenden, entfallen nur sieben Minuten auf das Lesen von Artikeln. Der Löwenanteil der Aufmerksamkeit gilt Musik, Podcasts und vor allem Videos. Der Verteilungskampf dreht sich also im Grunde nur um diese sieben Minuten. Die Altersgruppe der 30- bis 49-Jährigen liest journalistische Angebote im Netz durchschnittlich immerhin 16 Minuten lang. Aber auch das ist – leider – nicht viel.

 

Volker Lilienthal, causa.tagesspiegel.de, 07.12.2017 (online)

„In unserem Lande ist die Kommunikation zwischen Staat und Gesellschaft offensichtlich gestört“

„Die öffentliche Sache bedarf keiner Verkündigung, sondern der Volksaussprache. Diese wiederum braucht die Medien. …. Das Leitmedium für Klartext in der DDR war die Mündlichkeit. All dieses Öffentliche existierte fragmentiert, als Szene und Milieu. Daß es sich nie zur Öffentlichkeit vernetzte, darüber wachte der Staat. Als er die konzertierte Volksaussprache nicht mehr verhindern konnte, kam sein Ende. ….

Unter jenen, die im Lande bleiben wollten, kursierte der Aufruf einer Bürgerbewegung, die sich Neues Forum nannte. Der Text begann mit dem Satz: „In unserem Lande ist die Kommunikation zwischen Staat nd Gesellschaft offensichtlich gestört.“ Der Schlußsatz lautete: „Die Zeit ist reif.“ … Weiterlesen „In unserem Lande ist die Kommunikation zwischen Staat und Gesellschaft offensichtlich gestört“