Zitiert: ARD definiert keine Standards mehr

Jetzt kommen Tech-Giganten, die den Bewegtbild-Konsum non-linear definieren. Die ARD ist aber keine Tech Company also können wir das akzeptieren. Auch wenn wir die Standards nicht mehr definieren, muss unsere Plattform trotzdem annähernd so gut sein wie deren. Was aber mehr weh tut, ist, dass sie auch inhaltliche Standards gesetzt haben. Dass sie dafür gesorgt haben, dass es eine gewisse Freiheit im Storytelling gibt. Aber wenn jemand sieben Produktionen pro Jahr in Deutschland macht und sich hinstellt, als seien sie die Retter der Produzenten, finde ich das ein bisschen schwierig.

Florian Hager, Blickpunkt:Film, 02.02.2021 (online)

Zitiert: öffentlich-rechtlicher Rundfunk soll alle erreichen müssen

Während in der alten Version der Auftragsbeschreibung immer nur davon die Rede war, dass der Auftrag aus Bildung, Information, Kultur und Unterhaltung bestehen soll, haben wir jetzt zum ersten Mal alle Nutzerinnen und Nutzer in den Blick genommen. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk muss…

Zitiert: Journalismus sollte versuchen, den Diskurs aufrechtzuerhalten

Man muss immer versuchen, den Diskurs aufrechtzuerhalten. Das sehe ich auch als Kernaufgabe des öffentlich-rechtlichen Rundfunksystems. Wir werden unter anderem dafür bezahlt, dass wir die Gesellschaft zum miteinander Reden und gemeinsamen Nachdenken bringen. Ich glaube aber auch, dass man sich die Regeln…

Klick-Tipp: Russland und der Westen während Jelzin und Clinton – Die Samen des Misstrauens

1990 sahen sich die Russen als Sieger über den Totalitarismus. Groß war die Sympathie für die USA, die Präsidenten Clinton und Jelzin standen sich persönlich nahe. Am Ende blieb Enttäuschung: Die 1990er-Jahre gelten heute in Russland als Dekade der Demütigung. …. Kaum…