Medien-Blog

GEZ: Gebühreneinnahmen sinken entgegen aller Annahmen nur leicht

Die Gebühreneinzugszentrale (GEZ) der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten hat 2011 Einnahmen von 7,53 Milliarden Euro erzielt. Das waren 11,8 Millionen Euro weniger als im Vorjahr. Der Rückgang der Erträge resultiere vor allem aus der sinkenden Zahl der gebührenpflichtigen Hörfunk- und Fernsehgeräte. Diese Zahl gehe seit 2008 zurück, sagte WDR-Sprecherin Gudrun Hindersin am Freitag dem epd. Für das laufende Jahr werde mit einem weiteren Absinken der Gebühreneinnahmen gerechnet.

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Interview: Inszenierter Streit?

 

Ich habe dem Neuen Deutschland ein Interview zum Streit der Verleger mit der ARD um die Tagesschau-App gegeben.

ND: Die Zeitungsverleger wollen die sogenannte Tagesschau-App, die Inhalte des Internet-Angebots der ARD-Tagesschau auf Smartphones und Tablet-Computer bringt, per Gerichtsbeschluss beschneiden. Worüber geht der Streit eigentlich?

Die Zukunft eines jeden Mediums liegt im Internet, das wissen sowohl die TV-Sender als auch die Zeitungsverleger. Da will keine Seite der anderen freiwillig Terrain überlassen.

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Olympiade 2012: die ersten Online-Spiele

 

ARD und ZDF hatten im Mai verkündet, dass sie diesmal nicht nur in ihren Hauptprogrammen und auf den zugehörigen Internetplattformen über Olympia berichten wollen. In bis zu sechs parallelen Livestreams sollten rund 900 Stunden lang Wettkämpfe zu sehen sein. Die Digitalkanäle wolle diesmal man nicht nutzen. Der Präsident des VPRT, Jürgen Doetz, ein Verband privater Sender, der seit einiger Zeit mit ARD und ZDF in der Deutschen Content Allianz gemeinsam medienpolitisch agiert, kritisierte die „Maßlosigkeit“ mit der ARD und ZDF „ihren Sportinformations- und Telemedienauftrag  interpretieren“.

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Onlinefilm.org

Zitat der Woche
Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)