Zitiert: Sechs Forderungen an die Medienpolitik

Netzwerk Recherche fordert von der Medienpolitik, nach der Bundestagswahl 2025 die Rahmenbedingungen für den Journalismus zu stärken. „Durch das vorzeitige Ampel-Aus sind wichtige Reformen liegen geblieben. Das muss sich nach der Bundestagswahl dringend ändern, damit Journalist:innen ihre öffentliche Aufgabe bestmöglich erfüllen können“,…

Zitiert: Was man mit Fachjournalisten verliert

Wenn ein Fachmagazin verschwindet, wächst die Gefahr, dass dessen Themen an Sichtbarkeit verlieren. Dies zeigte sich in anderen Medienhäusern, welche die Rubriken für Fachredaktionen strichen. Die journalistischen Spezialkräfte sind dann gezwungen, ihre Vorschläge in den tagesaktuellen Redaktionen durchzusetzen, wo sie Gefahr laufen, den Wettbewerb mit den Politik- und Wirtschaftsjournalisten zu verlieren.

Rainer Stadler, infosperber.ch, 15.02.2025 (online)

Zitiert: „Mitte“ kippt gen AfD

Laut „ZDF-Politbarometer“ waren uns Frieden, Wirtschaft, soziale Gerechtigkeit noch vor Wochen wichtiger als das Thema Migration. Dann kippte die „Mitte“ gen AfD. Es ist, als würde man jede Woche auswärts bei Bayern München spielen, sich jedes Mal eine 5:0-Klatsche abholen, bis die eigenen Fans sagen: Ihr müsst halt mehr so spielen wie Bayern München. Indiz: Die Linke erfindet sich mit Themen wie „Wohnungsnot“ und „Soziales“ ein Paralleluniversum – und legt zu. Heimspiel.

Friedrich Küppersbusch, taz.de, 09.02.2025 (online)

Zitiert: Täter nicht als „Bewegungs-Helden“ berichten

Nach jeder Terrortat setzt eine fieberhafte, mehrstündige Digitalberichterstattung ein, die darüber spekuliert, ob der Täter etwa Islamist (München) oder Islamfeind (Magdeburg), ein Rechts- oder Linksdualist oder psychisch gestört (Aschaffenburg) sei. Sehr ungerne erinnere ich mich an vergleichbare, frühere Debatten um “Familientragödien” versus…