Zitiert: Ablenkung im Überfluss, Langeweile riesengroß

Streaming, Musik, Podcasts, Social Media: Nie war es leichter, sich unterhalten zu lassen. Doch die Fülle an digitalen Medien scheint dazu zu führen, dass die Menschen sich immer mehr langweilen. Die Freude über den freien Abend verpufft im unübersichtlichen Angebot des Streamingportals.…

Zitiert: Geschlossen gegen Übermacht der Tech-Plattformen

Die eigentliche Bedrohung für private Medien sind die globalen Tech-Plattformen, die einen Grossteil der Werbeeinnahmen abziehen und journalistische Inhalte ohne angemessene Vergütung nutzen. Eine stärkere Kooperation, etwa durch gemeinsame digitale Infrastrukturen oder den Einsatz gemeinsamer Technologien, könnte den Medienplatz Schweiz stärken und…

Zitiert: Einsatz, Operation oder Krieg?

Wie nennen unsere Journalisten, die ja frei, ohne jegliche staatliche Zensur oder Einflussnahme (Artikel 5, Grundgesetz) berichten, das Auftreten westlicher Armeen in der Welt? Es kann durchaus vorkommen, dass der Begriff „Krieg“ verwendet wird – beispielsweise bei der Berichterstattung über den US-geführten…

Zitiert: Warum man die ÖRR nicht schwächen darf

Bleibt die Frage, was die Politik seit Jahren antreibt, den ÖRR schwächen zu wollen. Die Steigerung des Rundfunkbeitrags auf knapp 19 Euro kann kein ernsthaftes Argument sein; schon ein Netflix-Premiumabo kostet 20 Euro. Bleiben zwei Erklärungsansätze. Erstens: Die Existenz eines relevanten, nicht…

Zitiert: Medien als Verkünder von Absichten

Sehen, ohne nach dem Davor, dem Danach und dem Warum zu fragen, öffnet unser Herz jeder Manipulation. Die menschliche Empathiefähigkeit lässt sich beliebig missbrauchen. Schauen ohne Verständnis bringt nichts. Wir Menschen müssen lernen, unseren eigenen Erfahrungen zu trauen und staatliche und private Medien nicht als Verkünder von Wahrheiten zu sehen, sondern als Vertreter von Absichten.

Gabriele Gysi, Hintergrund 5/6–2024, S. 32