Zitiert: Durch Medienkritik beim WDR untragbar geworden

Für mich war ein erschütternder Moment, als der von mir hochgeschätzte Kollege Walter van Rossum für den WDR untragbar wurde, weil er als notorischer Medienkritiker auch die Corona-Berichterstattung und Politik medienkritisch hinterfragte. Seine Kommentare kann man finden, wie man will, sie waren auf jeden Fall hervorragend recherchiert und gehörten genauso zu einem guten Rundfunkprogramm wie die Kampagnen fürs Impfen und alles Weitere. Ich muss nicht alles richtig finden, was im Radio oder Fernsehen gesagt wird, aber ich muss das Gefühl haben, dass es möglich ist, über alles laut nachzudenken.

Mithu Sanyal, sueddeutsche.de, 19.07.2024 (online)

Zitiert: Wurde über Joe Bidens Gesundheit geschwiegen?

„Das laute Schweigen der Medien über Joe Biden“ prangert gerade René Pfister, der US-Korrespondent des „Spiegel“, an. Genauer: das „Versagen“ von US-Journalisten, die „lange (…) zögerlich über Bidens Verfall berichteten“. Nun ist es natürlich nie ganz so leicht, das „Schweigen“ von Journalisten…

Zitiert: Künstliche Freunde und Lebensgefährten als größter digitaler Wachstumsmarkt

Der wohl größte digitale Wachstumsmarkt der nächsten Jahre werden künstliche Freunde und Lebensgefährten sein. Falls Sie dafür einen Beleg wollen, dann betrachten Sie den Aktienkurs der Firma Replika, die genau darauf spezialisiert ist, oder hören Sie Sam Altman an, wie er zunächst…

Zitiert: Generative KI erodiert unser evidenzbasiertes Wissen

Generative KI verfasst nicht nur mittelmäßige Texte und erzeugt langweilige Bilder, sie erodiert außerdem langsam, aber sicher unser evidenzbasiertes Wissen. So lautet jedenfalls die Zusammenfassung einer neuen Studie, die mehr als 200 Beispiele aus dem Zeitraum zwischen Januar 2023 und März 2024 untersucht, in denen von KI-Missbrauch berichtet wurde. Dort heißt es: „Die Technologie könnte zu einer Verzerrung des kollektiven Verständnisses der soziopolitischen Realität oder des wissenschaftlichen Konsenses führen.“

Michael Moorstedt, sueddeutsche.de, 14.07.2024 (online)