Zitiert: Diese Talkshows sind der letzte Schritt in den Blödsinn

Ich möchte tatsächlich den Fernseher zerschlagen, wenn ich zehn Minuten gezwungen bin, diesem Markus Lanz zuzusehen, der den Leuten seine Meinung aufdrückt. Es sind immer dieselben. Bestes Beispiel ist Sahra Wagenknecht, die man im deutschen Fernsehen groß gemacht hat. […] Ich sage nur, dass das deutsche Fernsehen offenbar an einem Mangel an Einbildungskraft leidet und deshalb immer nur eine Frau auftreten lässt.

Michael Krüger, sueddeutsche.de, 07.12.2023 (online)

Zitiert: Für den SPIEGEL wurde sogar demonstriert

Als Augstein im Rahmen der „Spiegel-Affäre“ ins Gefängnis kam, haben die Menschen für den Spiegel sogar demonstriert. Man kann nur hoffen, dass die Leute auch heute noch für uns auf die Straße gehen würden. Wir erleben oft genug das Gegenteil. Menschen demonstrieren gegen uns oder sie agitieren gegen demokratische Medien. Das ist die zentrale Herausforderung unserer Zeit, diesem Vertrauensverlust und der Wut mancher Leute auf uns entgegenzuwirken.

Melanie Amann, fr.de, 09.12.2023 (online)

Zitiert: Wir brauchen wieder profilierte Medienpolitiker

Neben der unangenehmen Pflicht von Staatsvertragsentwicklung und Beitragsanpassung muss die Kür mehr Gewicht bekommen: Wir brauchen Politiker, die offen über ihr Zukunftsbild von unserem Mediensystem streiten. Auch der Bundestag sollte zehn Jahre nach der Enquetekommission „Internet und Digitale Gesellschaft“ einen neuen Versuch…

Zitiert: Politische Rede, die immer öfter zum Blech wird

Die politische Rede, die immer öfter zum Blech wird, bringt in diesem Fall das entscheidende Material ins Spiel: „Als Klempnerin oder Klempner“, so ist das auf dem Handwerksportal bündig zu lesen, „stellst du Bauteile für Dächer oder Fassaden her – dein Material:…

Zitiert: Keine Fördermittel für lokale Monopole

Wir haben heute gerade in der Fläche bestenfalls lokaljournalistische Monopolanbieter. Wenn der Staat Mittel gibt, dann bitte nicht für Verfestigung dieses Zustandes, sondern für mehr publizistische Vielfalt. Das ist heute möglich, weil die Marktzutrittskosten so gering sind. Was vor allem fehlt: Unternehmerische Journalisten. Die aus- und weiterzubilden ist mein Vorschlag. Das würde auch den Lokalverlagen zugute kommen, wenn sie diesen Typus fördern und für sich gewinnen.

Sebastian Turner, kress.de, 06.12.2023 (online)