Zitiert: Fußball – ein Programm, das sich selbst aufstellt

Und wieder haben ARD und ZDF dicke Rechtepakete für Länderspiele bis 2028 gekauft. Bis 2028 werden 30 Länderspiele der DFB-Männer übertragen. Zudem dürfen die beiden öffentlich-rechtlichen Sender alle Länderspiele der Frauen bis 2027 zeigen. […]

Außer Fußball ist kein Fernsehprogramm erinnerlich, das in zwei Systemen parallel übertragen wird – das schafft nur der Fußball. Siehe Fußball-EM 2024, siehe den aktuellen Pkal […]

Was rechtfertigt diese Omnipräsenz des Fußballs? Kein Programm wird derart fraglos aufs Publikum losgelassen. Eine Qualitätserwartung existiert nicht.

Joachim Huber, tagesspiegel.de, 25.09.2023 (online)

Zitiert: Ein Pass für demokratiefördernde Medien – Medienförderung statt Zustellförderung

Alle Bürger bekommen ein jährliches Budget, aus dem sie den Zugang zu Information und Meinungsbildung bezahlen können. Sie können frei entscheiden, welche Zeitung, welches Online-Angebot, welchen Podcast sie abonnieren. Jeder kann sich mit diesem Demokratiepass kostenpflichtige Medienangebote leisten, auch Bezahl-Newsletter, die derzeit…

Zitiert: Nichts versendet sich mehr

Wenn die in unserer Sendung etwas Unbedachtes sagen, wird ihnen das, wenn’s doof läuft, auf Jahre immer wieder vorgelegt. Wer zu uns kommt, weiß, alles kann ratzfatz ein permanent wiederholter Ausschnitt auf Social Media werden, gerne völlig aus dem Kontext gerissen, und jeder kann mitmachen bei diesem digitalen Verteilsport.

Anne Will, sueddeutsche.de, 22.09.2023 (online)

Zitiert: Das erste „Social Radio“

DT 64 war vielleicht das erste „Social Radio“ bevor es die sozialen Netzwerke gab. Am nächsten dran an DT 64 ist meines Erachtens Radio 1 aus Berlin. Dort erlebt man viel Alltagskultur und einige Stimmen von DT 64 findet man dort wieder. Aber ein Platz für erwachsen gewordene Popkultur fehlt hier im Sendegebiet und anderswo auch.

Alexander Pehlemann, kulturfalter.de, 19.09.2023 (online)