Zitiert: Medienanstalt Berlin-Brandenburg fehlt das Personal für regelmäßige Kontrollen

Wenn Zuschauern privater Fernsehsender ein Verstoß gegen die Regeln für Werbung auffällt oder wenn sie eine Verletzung der Bestimmungen zum Schutz der Jugend und der Menschenwürde sehen, können sie sich bei der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (MABB) beschweren. Vergleichbar gilt das für Hörer privater…

Zitiert: Wie es beim rbb war

Beim RRB war es so, dass Patricia Schlesinger die Mitarbeiter gegen sich aufgebracht hat, und mit Beginn unserer Recherche ist eine Lawine losgerollt. Die Hemmschwellefür Mitarbeiter, Interna an uns zugeben, ist geringer geworden. Diese Affäre war das Ventil. Auf der einen Seite wird bei Mitarbeitern ein massiver Sparkurs gefahren, und auf der anderen Seite bekommt die Chefin eine riesige Gehaltserhöhung, geheime Boni, fahrt einen überdimensionierten Dienstwagen und rechnet feudale Abendessen zu Hause auf Kosten der Gebührenzahler ab. Das hat für Wut und Empörung gesorgt, und wir haben Hinweise bekommen. (Paid)

Kayhan Özgenc, Weser Kurier, 15.10.2022 (online, Paid)

Zitiert: Warum man SZ liest

Der eine Teil des Publikums (siehe oben) liest die SZ nicht wegen einzelner Geschichten oder Kommentaren. Er kauft die Zeitung als Ganzes, als Wesen. Der andere Teil dagegen entdeckt die Zeitung über einzelne Artikel, Themen und/oder Beiträge. Wenn es gut geht, identifizieren möglichst viele dann das Ganze hinter dem Einzelnen. Und wenn es besonders gut geht, wollen diese Nutzer, die zu Lesern werden, als Folge der Kette Wahrnehmung – Aufmerksamkeit – Interesse – Zuordnung nicht mehr nur Einzelnes nutzen, sondern das Ganze.

Kurt Kister, sueddeutsche.de, 6.10.2022 (online)

Zitiert: Wie treibt man künstlicher Intelligenz die schlechten Angewohnheiten ihrer Nutzer wieder aus?

Diese beiden Beispiele zeigen ganz gut den generellen Stand der Dinge in Sachen Sprachsoftware. Die Programme sind entweder kaum zu gebrauchen – oder tendenziell in der Lage, problematische Inhalte und Fake News noch viel stärker zu machen, als es menschliche Nutzer jemals könnten. Die große Frage ist, wie man all die toxischen Dinge und Sätze, die von Menschen ins Internet hineingeschrieben wurden, und die den Künstlichen Intelligenzen als Vorlage dienen, wieder aus den Konversationen bekommt.

Michael Moorstedt, sueddeutsche.de, 10.10.2022 (online)