Zitiert: Filmfestivals – Kollektives Erlebnis auch hybrid möglich

Für die einen ist ein kollektives Erlebnis nur dann möglich, wenn ein paar Menschen nebeneinander im Kinosaal husten. Die anderen hingegen verstehen unter »kollektiv« etwas ganz anderes: Je mehr Menschen Zugang zum Erlebnis haben, desto kollektiver ist das Erlebnis. Während manche sich also immer noch danach sehnen, das Format von gestern zurückzuhaben, denken die anderen an die Zukunft nach der Pandemie, an die neuen Formen, die beides ermöglichen: physischen und digitalen Austausch, damit das Festival, das Erlebnis, vielstimmiger, vielfältiger, noch inklusiver, ja kollektiver wird

Bahareh Ebrahimi, nd-aktuell.de, 30.01.2022 (online)

Zitiert: Die Freiheit durch die Streamingdienste ist begrenzt

Früher habe ich meine Drehbücher immer zur Auktion angeboten. Alle großen Hollywoodstudios haben gleichzeitig ein Exemplar bekommen, und ich habe mich für das Studio entschieden, das die besten Konditionen angeboten hat. … Es geht aber nicht mehr ohne die Streamingdienste. Das Problem:…

Zitiert: „Ossis“ sein ist keine Benachteiligung nach § 1 GG

Ein Redakteur eines ungenannt bleibenden anderen Mediums hatte seinen Vorgesetzten vorgeworfen, ihn fortwährend als dummen „Ossi“ stigmatisiert und gedemütigt zu haben, und forderte wegen der da­rauffolgenden Erkrankung von seinem Verlag ein Schmerzensgeld. Das Arbeitsgericht Berlin wies die Klage nun vor allem mit…

Zitiert: Darf die Deutsche Welle über den Livestream der ARD-Mediathek ausgestrahlt werden

Die DW ist in Deutschland über Magenta TV und die ARD-Mediathek als Livestream zu empfangen. Es sei nun zu klären, so die deutsche Medienaufsicht, inwieweit die Verbreitung im Inland vom Auftrag der DW im Deutsche-Welle-Gesetz gedeckt sei – demnach hat die DW die Aufgabe, Rundfunk und Telemedien für das Ausland zu verbreiten. Es könne aber aus technischen Gründen „eine Überstrahlung ins Inland“ geben – „zu Art und Umfang der Überstrahlung und deren Grenzen sind wir mit der DW im Gespräch“.

Claudia Tieschky, sueddeutsche.de, 22.02.2022 (online)