Studie der OBS über Vertrauenskrise der Medien

Das „alte“ Verhältnis zwischen Medien und Publikum ist passé; das neue Verhältnis kann als gestört beschrieben werden. In „Wir sind das Publikum!“ spürt der Publizist Fritz Wolf der Vertrauenskrise und dem Glaubwürdigkeitsdefizit der Medien nach. Auf der Basis einer kritischen Bestandsaufnahme beschreibt er Wege aus der Beziehungskrise zwischen Medien und Publikum. In der aktuellen Untersuchung steht das öffentlich-rechtliche Fernsehen im Mittelpunkt.

 

 

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Material und Reaktionen (online)

Bundestagssportausschuss macht zwei Stunden medienpolitisches Trockentraining

Auch nach dem Wechsel der TV-Rechte ab 2018 muss die Berichterstattung von Olympischen Spielen kritisch und investigativ bleiben. Das forderten Sportpolitiker des Deutschen Bundestages vom neuen Rechteinhaber Eurosport/Discovery. „Die Frage ist, ob auch investigativ ermittelt und entsprechend berichtet wird. Die neuen Rechteinhaber müssen beweisen, dass sie in der Berichterstattung die Qualität der öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland erreichen“, sagte die Sportausschuss-Vorsitzende des Bundestages, Dagmar Freitag, in einer Debatte des Ausschusses, berichtete gestern der Sportinformationsdienst (SID).

 

Wie erfolgreich kann sie mit dieser Forderung sein? Wieso müssen private Anbieter dieselbe Qualität bieten wie öffentlich-rechtliche? Wollen die Sportpolitikerinnen und Sportpolitiker diesbezüglich den Rundfunkstaatsvertrag ändern? Wie wollen sie die Angebote miteinander vergleichen? Und – was passiert, wenn Eurosport schlechter sein sollte? Muss der Sender dann ein Bußgeld bezahlen? Weiterlesen Bundestagssportausschuss macht zwei Stunden medienpolitisches Trockentraining

Steigerung der Personalkosten für Festangestellte bei ARD, ZDF und DRadio: 30 Prozent in 15 Jahren

„In der Regel orientieren sich die Tarifverhandlungen bei den Rundfunkanstalten an den Ergebnissen des öffentlichen Dienstes. Die tariflichen Vergütungen sind in den Jahren 2000 bis 2015 um rund 30 Prozent beziehungsweise um durchschnittlich 1,8 Prozent jährlich gestiegen.“

 

KEF-Vorsitzender Heinz Fischer‑Heidlberger, Medienkorrespondenz 51/52-2015

 

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Terminhinweis: Wie staatsfern ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk?

Aus einer Ankündigung der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung:

„In einem demokratischen Verfassungsstaat übernehmen Medien wichtige Funktionen. Ihre Unabhängigkeit ist ein zentrales Gut.

Falk Neubert, MdL, medienpolitischer Sprecher der Linken im Sächsischen Landtag, und
Professor Werner J. Patzelt, TU Dresden,

diskutieren die Frage:

Wie staatsfern ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk?
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Finanzanlagen und Altersversorgung bei ARD, ZDF und Deutschlandradio

„Das Finanzanlagevermögen der ARD zum Beispiel betrug Ende 2012 rund 5,9 Milliarden Euro und ist weitgehend zur Absicherung der Altersversorgung der Mitarbeiter zweckgebunden. Aus den Erträgen beziehungsweise den Zinserträgen des Deckungsstocks werden die Rentenzahlungen mitfinanziert. Die Pensionsrückstellungen der ARD beliefen sich zum 31. Dezember 2012 auf rund 6,3 Milliarden Euro und betrugen 2012 über 60 Prozent der Bilanzsumme aller Landesrundfunkanstalten. Pro Jahr – bezogen auf die Periode 2013 bis 2016, die Nettoaufwendungen dafür zusammengerechnet und geteilt durch vier – wenden ARD, ZDF und Deutschlandradio rund 450 Millionen Euro für die Altersversorgungen auf. Darin sind die laufenden Renten, die Zuführungen zu den Rückstellungen beziehungsweise zum Deckungsstock und gegengerechnet die erzielten Zinsen aus dem Deckungsstock enthalten. Weiterlesen Finanzanlagen und Altersversorgung bei ARD, ZDF und Deutschlandradio