Gewinnmargen beim Kinderfernsehen

SuperRTL erwartet in diesem Jahr die stolze Umsatzrendite von 25 Prozent. Die Bruttowerbeeinnahmen liegen bei 285 Millionen Euro. Ob das so bleibt? Der Kampf um die attraktiven Inhalte ist härter geworden und hat wirtschaftliche Folgen für die Sender. So steigen die Preise für den begehrten Animationsfilm. Da wäre es doch sinnvoll, auf Koproduktionen mit einheimischen Produzenten zu setzen.

 

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Dokumentiert: Rundfunkbeitrag für Angebote Dritter

In seinem Buch „Journalismus am Abgrund – Wie wir in Zukunft Öffentlichkeit finanzieren“ legt Marc Jan Eumann seine Idee dar: „Die Faustregel, die wir erreichen müssen, lautet: Was alle – über die Haushaltsabgabe – finanzieren, muss auch bei allen ankommen. Wenn das journalistische Ökosystem öffentlich-rechtlicher Rundfunk dazu allein nicht mehr in der Lage ist, müssen andere in die Finanzstruktur integriert werden.“

 

Marc Jan Eumann zur Haushaltsabgabe im Jahre 2011, zitiert von Stefan Laurin in NEWSROOM, der Marc Jan Eumann als „derzeit wohl gefährlichsten Medienpolitiker“ bezeichnet

Neue Richtung der Debatte, um den Privatfunk aus allen Verpflichtungen zu entlassen

„Der Gesetzgeber muss also nur, soweit im Privatfunk Defizite an Meinungsvielfalt bestehen, einen Ausgleich durch die öffentlich-rechtlichen Anstalten ermöglichen. Zugespitzt formuliert: Je schlechter der Privatfunk die freie individuelle und öffentliche Meinungsbildung ermöglicht, desto mehr öffentlich-rechtlichen Rundfunk darf es geben – und umgekehrt.“ (Bernd Hartmann, FAZ, 12.06.2014) Weiterlesen Neue Richtung der Debatte, um den Privatfunk aus allen Verpflichtungen zu entlassen

Dokumentiert: Hans-Bredow-Instituts zu den Vorschlägen der Länder zum neuen Jugendmedienschutzstaatsvertrag

„Aus wissenschaftlicher Sicht muss konstatiert werden, dass die geplanten Änderungen nicht angezeigt erscheinen, teilweise gar die Frage der Rechtmäßigkeit aufwerfen. Ein „konvergenter Jugendschutz“ wird durch sie nicht erreicht. Vielmehr besteht die Gefahr, dass einzelne Anpassungen zu großer Rechtsunsicherheit insbesondere für Laienanbieter von Telemedien führen, denen so das Risiko von Einschüchterungseffekten auf eine freie öffentliche Kommunikation innewohnen kann.“

 

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Schweden: Keine Rundfunkgebühr für internetfähige PCs

Das schwedische Oberverwaltungsgericht hat die Rundfunkgebühr für internetfähige Computer und Smartphones gekippt, meldete letzte Woche Zeit online. Die schwedische Gebühreneinzugszentrale Radiotjänst hatte darauf verweisen, dass Internetnutzer zahlen müssten, da die Sendungen des öffentlich-rechtlichen Fernsehens seien auch im Internet auch im Internet zu empfangen…