Diese Frage stellt Andrian Kreye nach einer Rede des neuen Berliner Kultursenators Tim Renner. Dabei warnte er die Buchbranche davor, die gleichen Fehler zu machen wie die Musikindustrie, die die digitale Revolution viel Umsatz gekostet hat. Es sei sentimental, auf alten Methoden zu beharren, sagte Renner. Und er zitierte eine verschärfte Version der beliebten Pferdekutschenmetapher: „Dass es das Buch 500 Jahre lang gibt, ist kein gutes Argument. Ochsenkarren waren Tausende Jahre alt, bevor das Auto kam.“ Weiterlesen Zitat: Braucht die Kultur nur neue Geschäftsmodelle und Vertriebswege?
Autor Heiko Hilker
Dokumentiert: Prof. Dr. Wolfgang Seufert analysiert die wirtschaftliche Lage der Medienbranche
Aus einer Presseerklärung der Friedrich-Schiller-Universität Jena Der Medienökonom hat die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung der Jahre 1991 bis 2011 analysiert und dabei die Bilanzen der Medienbranche untersucht. Seinen Fokus richtete Seufert auf das klassische Verlagswesen sowie die Teilbranchen Rundfunk/Audiovisuelle Medien und Werbung/Marktforschung. Die…
Geringere Politikerpräsenz in den deutschen Fernsehnachrichten im März 2014
Die umfangreiche Berichterstattung über die Ukraine und die Krim sowie zu weiteren nichtpolitischen Top-Themen führten zu weniger Auftritten deutscher Politiker in den Fernsehnachrichten. Nur die CDU konnte mit 280 Auftritten in etwa das Ergebnis des Vormonats (306) erreichen. Sie liegt jedoch leicht hinter der SPD (Vormonat 475), die auf 290 Auftritte kam. Es folgen die CSU mit 79, die Grünen mit 40 sowie Die LINKE mit 33 und die FDP mit 12 Auftritten.
Folgen des ZDF-Urteils für das Privatrundfunkgesetz sowie die Sächsische Landesmedienanstalt
„Nach Auffassung von Bernd Holznagel sind die Bundesländer nun dazu aufgefordert, ihre Mediengesetze, in denen die Organisation der Landesmedienanstalten geregelt ist, daraufhin zu überprüfen, ob die dortigen Vorschriften mit den aktuellen Vorgaben des BVerfG übereinstimmten. Dabei gehe es in erster Linie um die Zusammensetzung der Medienkommissionen, so Holznagel, der Professor am Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht (ITM) der Universität Münster ist. Die Gremienzusammensetzung müsse „den Vielfaltsanforderungen entsprechen und vor Versteinerung bewahrt werden“. Nur ein Drittel der Mitglieder dürfe „höchstens zur Staatsbank zu rechnen sein“, erklärte Holznagel. …. Weiterlesen Folgen des ZDF-Urteils für das Privatrundfunkgesetz sowie die Sächsische Landesmedienanstalt
Zitat: „Nichtgucker haben noch weniger Macht als Nichtwähler.“
„Nichtgucker haben noch weniger Macht als Nichtwähler. Nichtwähler werden wenigstens in der Statistik erwähnt. Nichtgucker können auch in den Wald gehen und Pilze sammeln oder auf dem Balkon einen fahren lassen. Sie werden nicht wahrgenommen. Sie sind quasi nicht da. Aber sie zahlen trotzdem den Rundfunkbeitrag, ob sie wollen oder nicht.“
Oliver Kalkofe, Tagesspiegel, 13.04.2014
