Dokumentiert: Kooperation zwischen NDR, WDR und SZ

„Sender, die sich durch öffentliche Gelder (Rundfunkbeitrag) finanzieren, wirken an Artikeln eines privatwirtschaftlichen Verlags mit. Die Frage, welche Summen da hin und her fließen, liegt nah. Einen gemeinsamen Etat gebe es nicht, sagt NDR-Sprecher Martin Gartzke. Koordinator Mascolo erhalte von jedem Kooperationspartner jeweils…

Kann der MDR das ZDF-Urteil des BVG umsetzen?

„Die Spitzenkandidatin der Thüringer SPD, Heike Taubert, hat den MDR aufgefordert, das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zügig umzusetzen“, heißt es in einer entsprechenden Presseerklärung der Thüringer SPD. Sie fordert die Zusammensetzung des Rundfunkrates zu verändern, da in diesem zu viele staatliche und staatsnahe…

In der Kritik: ARD-Verfilmung der Spiegel-Affäre

Der Film wird als „Politthriller“ ausgewiesen. Das stimmt, er ist spannend. Nur hat er leider mit der Spiegel-Affäre lediglich am Rande zu tun. Denn er kapriziert sich fälschlich darauf, dass es sich um eine quasi private Fehde zwischen Rudolf Augstein und Franz Josef Strauß gehandelt habe. Die gesamte Dramaturgie ist daraufhin zugespitzt.

 

Franziska Augstein, Süddeutsche Zeitung, 26.04.2014

Zitat: „Wir haben eine klar gespaltene Medienlandschaft“

„Es gibt faktisch keine einzige überregionale Zeitung, deren Eigentümer im Osten sitzen, und es gibt relativ gesehen dort auch kaum ostdeutsche Journalisten. Die Medienlandschaft ist wirtschaftlich bedingt ganz klar westdeutsch, bis hin zu Affinitäten und Netzwerken, die über Jahrzehnte gewachsen sind. Wissen…

Zitat: Was Bilder über Politiker sagen

„Statt sich als Ikonen der Macht zu inszenieren, wirken vor allem westliche Regierungspolitiker zusehends wie, sagen wir, Manager. Damit aber vermitteln sie den Eindruck, als seien sie lediglich Sachwalter einer höheren Weltordnung, auf deren Verlauf sie selbst keinen Einfluss haben. Für Manager ist das zulässig, schließlich bewegen sie sich innerhalb der Gesetze der Marktwirtschaft. Wenn sich aber auch Politiker zu ausführenden Kräften reduzieren, sind nicht nur nahbare Kollegen zu sehen. Zu sehen ist auch: die Kapitulation politischer Gestaltungsmacht.“

 

Felix Stephan, Süddeutsche Zeitung, 15. April 2014