Heiko Hilker

KDG will ARD und ZDF auf Einspeiseentgelt im Kabelnetz verklagen

 

Laut Rundfunkstaatsvertrag stehen die Kabelnetzbetreiber in der Pflicht (Must-Carry-Regelung) fast alle Programme von ARD und ZDF ins Kabelnetznetz einzuspeisen. Bisher haben ARD und ZDF dafür ca. 60 Mio. Euro im Jahr an KDG (9 Mio. Kabelhaushalte), Unity Media (5,2 Mio. Kunden) und Kabel BW (2,3 Mio. Kunden) gezahlt.

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Gibt es die kostenlose Netzkopie?

 

In den Diskussionen über die Urheberrechte wird oft vergessen darauf hinzuweisen, dass jeder Bürger beim Kauf eines Gerätes, das für Vervielfältigungen geeignet ist, eine Pauschalabgabe zahlt.

• Lasermultifunktionsgeräte und Kopierer: 25,00 bis 87,50 Euro

• PCs oder Laptops mit eingebautem Brenner: 13,65 Euro

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Plant die ARD doch „Scripted Reality“?

 

Weil sich erfundene Geschichten „im Doku-Stil“ vor allem bei RTL „sehr quotenstark entwickelt“ haben und sie zudem „zum relativ günstigen Preis“ zu haben sind, empfahl ein internes NDR-Papier dem öffentlich-rechtlichen Sender die Entwicklung solcher Formate. Scripted Reality sei eine “konsequente Weiterentwicklung der bisherigen Dokusoaps”, heißt es in dem Papier. Die AG DOK hatte dies vor 2 Jahren öffentlich gemacht.

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Neue Lobbyisten-Allianz

 

 

Google, Facebook, Amazon und Ebay haben sich zusammengeschlossen und einen Dachverband geründet: die „Internet Association“. Ihr Ziel: „Sie wollen das Netz innovativ halten – und verschiedene Gesetze verhindern.“ So berichtet Michael Hanfeld in der FAZ und weist auf die Marktmacht der Unternehmen hin. Die Umsatzzahlen: Google hat im zweiten Quartal 2012 12,2 Milliarden Dollar umgesetzt, Amazon liegt bei  13,2 Milliarden Dollar, Ebay bei 3,4 Milliarden Dollar und Facebook lag im Jahre 2011 bei 3,71 Milliarden Dollar.

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Onlinefilm.org

Zitat der Woche
Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)