Zitiert: Wofür der MDR herhalten muss

Da verhandelte das Bundesverfassungsgericht die Klage von ARD und ZDF gegen die Blockade bei der Beitragserhöhung. Was auffiel: Für die Länder redete Magdeburgs Chef-Rundfunkpolitiker Rainer Robra (CDU), die ARD-Sender schickten den MDR-Intendanten Ralf Ludwig vor. Es war, als würden die Zukunftsfragen der gesamten deutschen Rundfunkpolitik in Mitteldeutschland ausgetragen, und genau so ist es. Was auch stimmt: Der MDR muss aushalten, dass an ihm gerade die elementaren Fragen des gesamten Ostens ausgetragen werden.

Claudia Tieschky, sueddeutsche.de, 07.08.2026 (online)

Zitiert: Ohne medienökonomisches Verständnis kann man Journalismus nicht erklären

Wir brauchen das tiefe Verständnis der Neuen Institutionenökonomik, weil wir nur so die Frage der Kommunikationsqualität verstehen. Und da beweist sich eben die Medienökonomie als originär kommunikationswissenschaftlich. Ohne Prinzipal-Agenten-Theorie und ohne die Diskussion um „Adverse Selection“ und den Akerlof-Prozess, der auch erklären…

Zitiert: „Das viele Elend in den Medien beeinflusst meine Stimmung“

Ich bin die letzte, die über die Medien urteilen würde. Aber wenn ich den Tag mit dem Deutschlandfunk starte und ihn mit der Zeitung beende, merke ich selbst, wie das viele Elend meine Stimmung beeinflusst. Jeden Tag erfahre ich, welche Bomben in…