Medientreffpunkt Mitteldeutschland 2010

Leipzig, 3. bis 5. Mai 2010

 

Von der „Zukunft des Fernsehen“ und der Nachrichtenagenturen bis hin zu „Persönlichkeitsrechten im Internet“ und  „Staatsferne in den Rundfunkgrememien“ – es gab beim diesjährigen Medientreffpunkt Mitteldeutschland wohl kaum ein Thema, das nicht Gegenstand einer Paneldiskussion gewesen ist. Hier zum Programm: http://www.medientreffpunkt.de/

Besondere Aufmerksamkeit wurde dem Themenkomplex „20 Jahre Medienfreiheit“ gewidmet, der mit eigenen Veranstaltungsreihe abgedeckt war. Von Brisanz waren diesmal allerdings die Panels zur Gebührenfinanzierung des Rundfunks. Am Mittwoch ging es dann auch auf zwei Podien um die Zukunft der Rundfunkgebühr. Dies war ein Tag zu früh. Denn erst am Donnerstag wollten ARD und ZDF, das von ihnen bei Paul Kirchhof beauftragte Gutachten den Chefs der Staatskanzleien sowie der Presse vorstellen. Der Thüringer Medienstaatssekretär und Regierungssprecher Peter Zimmermann koordiniert die Diskussion der Länder um das neue Rundfunkgebührenmodell. Seit dem 31. März liegt auf seinem Tisch ein fertiger Entwurf, der aus der Rundfunkgebühr eine Haushaltsabgabe macht. Weiterlesen

European Newspaper Congress 2010

Wien, 25. bis 27.04.2010

 

Der prunkvolle Festsaal des Wiener Rathauses wurde erneut zum Schauplatz für den internationalen Branchentreff der Zeitungsmacher. Auf Einladung des Österreichischen Oberauer-Verlages versammeln sie sich jedes Jahr auf dem Europäischen Zeitungskongress, um sich gegenseitig zu inspirieren. Doch seit ungefähr drei Jahren geht es nicht allein um die gute Inspiration, sondern auch um Überlebensstrategien, ganz konkret um die Frage mit welchen Geschäftsmodellen Verlage das digitale Zeitalter bestreiten wollen.

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Berlin: Anhörung im Medienausschuss zum Jugenmedienschutzstaasvertrag

Sitzung: Ausschuss für Europa- und Bundesangelegenheiten, Medien, Berlin-Brandenburg

Berlin, 21.04.2010, 10 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

An dieser öffentlichen Anhörung zeigt sich sehr eindrucksvoll der geringe Gestaltungsrahmen eines Parlaments bei einer Gesetzesentwurfsdiskussion. Quer durch alle Fraktionen ist klar und durch die Anhörung von Experten untermauert, der Jugendmedienschutzstaatsvertrag, so wie ihn die Ministerpräsidenten vereinbart haben, ist eigentlich stark verbesserungswürdig. Doch scheinen hier unterschiedlichste Gründe dafür zu sprechen, dass es für eine Korrektur zu spät ist. Der SPD-Vertreter spricht sogar von einer nur verbliebenen „Notar-Funktion“ der Parlamentarier, statt einer „Gesetzgebungs-Funktion“.

 

Die gesamte Anhörung ist in einem herunterladbaren Protokoll des Ausschusses wörtlich dokumentiert: ebm16-058-wp.pdf

 

 

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MainzerMedienDisput: „„Notleidend:Risiken und Nebenwirkungen des Wirtschaftsjournalismus in Deutschland“

20. April 2010

Notleidend: Risiken und Nebenwirkungen des Wirtschaftsjournalismus in Deutschland“, darum ging es diesmal beim MainzerMedienDisput in Berlin zu dem sowohl Wirtschaftsjournalisten als deren Kritiker eingeladen waren. Foto: rechts außen: Tom Schimmeck, Autor des gerade erschienen Buches: „Am besten nichts Neues. Medien, Macht und Meinungsmache“; Wolfgang Storz (2. von rechts), Publizist und Autor; Inge Kloepfe (3. von rechts), Wirtschaftskorrespondentin der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung; Thomas Leif (Mitte), Moderator; Martin Romanczyk (2. von links), dpa – Ressortleiter Wirtschaft und Politik International und Andreas Werner (links außen), CVD der ARD-Tagesschau.

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re:publica2010 – Jeff Jarvis: „The German ParadoxPrivacy, publicness, and penises“

16.04.2010

Die vierte re:publica ist gerade zu Ende gegangen. Was als Offline-Treff für Computernerds vor vier Jahren begann hat sich inzwischen zu einem internationalen Kongress für digitale Netzkultur entwickelt, der medial (nicht nur im Web auch in den klassischen Medien) große Aufmerksamkeit erregt hat. Kalkscheune und Friedrichstadtpalast wurden auch dieses Jahr zum Austragungsort für insgesamt 165 Veranstaltungen mit Referenten aus 30 Ländern. Weiterlesen

Onlinefilm.org

Zitat der Woche

Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    

Out of Space

Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)