Neueste Beiträge

Zitiert: Vielfalt in den Gremien von ARD, ZDF, Deutschlandfunk und Deutsche Welle (I)

Jedoch zeige die Erhebung, dass beispielsweise Bäuerinnen und Bauern (weniger als 1 Prozent der Bevölkerung) genauso zahlreich in Rundfunkräten vertreten seien wie Eingewanderte und ihre Nachkommen (mehr als 27 Prozent der Bevölkerung) und Jäger*innen hätten zahlenmäßig mehr Einfluss auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk…

Zitiert: Das Dilemma der ARD: wenn „Unfehlbarkeit“ zum Hemmschuh wird

Nicht nur die Despoten und Autokraten in Russland, der Türkei oder Belarus verbieten oder drangsalieren in diesen Zeiten die Medien. Auch ausgewiesene Demokratien scheuen sich nicht, Druck auf Medienredaktionen auszuüben. In Frankreich hat nach der Nationalversammlung jetzt auch der Senat dem Regierungsplan…

Zitiert: Das Gendern gefährdet Deutsch als einheitliche Sprache

Gegenderte Sprache möchte, dass wir Sprachliches zugunsten von Nichtsprachlichem aufgeben … Die jüngere Grammatikografie arbeitet korpusbasiert, d. h. sie gründet ihre Aussagen auf dem, was tatsächlich gesprochen oder geschrieben wird. Ihr ist früh und gründlich eingeschrieben, was unter Digital Humanities firmiert. Die…

Zitiert: Journalismus – wachsen die Fehler durch werbegetriebene Technologien

Journalist:innen übernehmen oft viele Rollen gleichzeitig. Sie bespielen soziale Medien und digitale Plattformen und haben auch deshalb weniger Zeit für alles. Den Erfolgsdruck bekommen sie im Sekundentakt serviert – dank digitaler Überwachungstechnologien. Die messen Klicks, Verweildauer und Lesezeiten. Das Ziel: schneller, besser,…

Zitiert: Was jüngeres Publikum will

[B]esonders die Jüngeren haben sich an opulente und aufwändig erzählte Geschichten gewöhnt und erwarten sie. Man sieht es eben, ob eine Serie mit einem Budget von 50 Millionen Euro oder nur einer Million auszukommen hat. Und hier besteht ein Ungleichgewicht, das uns in den nächsten Jahren noch beschäftigen wird. Die großen US-Streaming-Anbieter wie Netflix haben die Sehgewohnheiten inzwischen bei uns entscheidend geprägt. Sie können als globale Akteure mit einem unglaublichen Budget eine Fülle Programm anbieten. Auch da müssen wir mithalten und auch dabei können Allianzen natürlich helfen.

Christine Strobl, taz.de, 19.7.2022 (online)