Neueste Beiträge

Zitiert: An der Zielgruppe vorbei: BR-SWR-Instagram-Projekt „Sophie Scholl“ auf Insta

395 Feedposts wurden in zehn Monaten abgesetzt, dazu fast vier Stunden Videomaterial. Am Ende waren es knapp 770.000 Follower:innen und im Schnitt 630 Kommentare unter jedem Post. Nicht schlecht. Aber das ist nur die Statistik. Viel wichtiger ist die Frage, was aus…

Zitiert: Aufgabe der Medien ist die kritische Distanz

Deutschland befindet sich in einer Art Kriegsrausch. Dies betrifft nicht nur Politiker, die geschlossen „eine der schlagkräftigsten Armeen in Europa“ aufstellen wollen, sondern auch die intellektuelle Elite. Nach einer zweijährigen Corona-Lethargie scheint makropsychologisch das Bedürfnis nach einem befreienden Moment überhandzunehmen. Hier müssen…

Zitiert: Warum der Leitspruch „MDR für alle“ nicht eingelöst werden kann

Die erfahrene Zuschauerin und der geübte Leser wissen, dass Werbung Werbung ist und keine Nachricht. Und dass die Losungen, die Unternehmen für ihre Zukunft ausgeben, irgendwelche psychologischen Reize auslösen sollen, aber nicht unbedingt eins zu eins umgesetzt werden. „Mit dem Zweiten sieht…

Zitiert: Der Diskurs um Misinformation in sozialen Netzwerken ist derzeit stark von moralischer Panik geprägt

Wir ergreifen heikle Maßnahmen, die Grundrechte berühren, ohne dass es eine faktische Entscheidungsgrundlage dafür gibt. Da muss ich auch den Journalismus kritisieren. Er war in den letzten Jahren sehr empfänglich für Geschichten, die irgendwie andeuten, dass Desinformation in den sozialen Medien höchst gefährlich sei.

Christian Hoffmann, kress.de, 03.03.2022 (online)

Zitiert: Filmfestivals – Kollektives Erlebnis auch hybrid möglich

Für die einen ist ein kollektives Erlebnis nur dann möglich, wenn ein paar Menschen nebeneinander im Kinosaal husten. Die anderen hingegen verstehen unter »kollektiv« etwas ganz anderes: Je mehr Menschen Zugang zum Erlebnis haben, desto kollektiver ist das Erlebnis. Während manche sich also immer noch danach sehnen, das Format von gestern zurückzuhaben, denken die anderen an die Zukunft nach der Pandemie, an die neuen Formen, die beides ermöglichen: physischen und digitalen Austausch, damit das Festival, das Erlebnis, vielstimmiger, vielfältiger, noch inklusiver, ja kollektiver wird

Bahareh Ebrahimi, nd-aktuell.de, 30.01.2022 (online)