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Zitiert: Einigermaßen gendergerechte Dailys

Was einigermaßen gendergerecht ist, sind die Dailies. Da ist man gezwungen, divers zu erzählen, sonst gehen die Stoffe aus. Bei Gute Zeiten, schlechte Zeiten gibt es 20 Hauptfiguren, davon ist die Hälfte weiblich. Auch die Teams hinter der Kamera sind hier sehr gut aufgestellt. …. Die Dailies sind weiter, als die meisten denken. Aber von den 25 Prozent, die Menschen mit Migrationshintergrund an der Gesamtbevölkerung ausmachen, sind wir auch hier noch weit entfernt.

Joachim Kosack, sueddeutsche.de, 25.11.2020 (online)

Zitiert: Lesezeitangabe für optimale Lebenszeitverwertung

Am putzigen Trend zur Lesezeitangabe aber lässt sich zweierlei ablesen: Offenbar gibt es einen Bedarf für betreutes Lesen, ganz im Sinne einer optimalen Lebenszeitverwertung. Und offenbar scheint die Medienbranche ihr Heil unter anderem darin zu sehen, dem Leser die Unsicherheit zu nehmen. Dabei ist die Unsicherheit der Branche selbst viel größer als die ihrer Nutzer.

Imre Grimm, Geschenkpapier im MDR Altpapier, 04.11.2020 (online)

Zitiert: Wie weiter nach der Ablehnung der Beitragserhöhung – Das Bundesverfassungsgericht 2007 im Gebührenurteil

1. Die Abweichung von der Bedarfsfeststellung durch die angegriffene Gebührenfestsetzung beruht insgesamt auf den festgestellten verfassungsrechtlichen Mängeln. Denn es ist nicht auszuschließen, dass der Gesetzgeber bei Beachtung der grundrechtlichen Anforderungen eine höhere Gebühr festgesetzt hätte (vgl. zu diesem Maßstab für das Beruhen:…

Zitiert: Wie behinderte Menschen vergessen werden, wenn von „Diversität“, „Vielfalt“ und „Inklusion“ die Rede ist

Mittlerweile gibt es Diversitätsbeauftragte in Unternehmen, es ist hip und gut und durchaus zu begrüßen. Nur sind damit zuvorderst gemeint: Frauen und Menschen mit verschiedenen ethnischen Hintergründen, auch Sexualität wird abgedeckt. Aber Behinderung? Fehlanzeige. Und wenn, dann unter ferner liefen. …. Medien…

Zitiert: Zuviel und Zuwenig Ostdeutschland in öffentlich-rechtlichen Medien

In der Debatte um die Erhöhung des Rundfunkbeitrags werden unterschiedliche Positionen immer wieder in den Kategorien West- und Ostdeutschland einsortiert. Ob es sinnvoll ist, die Sichtbarkeit des Ostens „als Osten“ zu stärken, ist jedoch fraglich. Probleme wachsender sozio-ökonomischer Ungleichheit sind unterrepräsentiert und…