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Zitiert: Zuviel und Zuwenig Ostdeutschland in öffentlich-rechtlichen Medien

In der Debatte um die Erhöhung des Rundfunkbeitrags werden unterschiedliche Positionen immer wieder in den Kategorien West- und Ostdeutschland einsortiert. Ob es sinnvoll ist, die Sichtbarkeit des Ostens „als Osten“ zu stärken, ist jedoch fraglich. Probleme wachsender sozio-ökonomischer Ungleichheit sind unterrepräsentiert und…

Zitiert: Presseförderung ohne Förderkonzept und -logik

Wir müssen uns vor Augen führen: Hier wird erstmals von Seiten der staatlichen Instanzen ein direktes finanzielles Förderprogramm für privatwirtschaftlich organisierten Journalismus in Deutschland aufgesetzt wird. Das Ganze wurde aber von heute auf morgen in einen Nachtragshaushalt gestellt, ohne parlamentarische Debatte. Es gab kein Förderkonzept, keine Förderlogik, keine Vergabekriterien, die vorher diskutiert wurden. Es existiert auch keine politik- oder staatsfern organisierte Governance-Struktur, die man geschaffen hätte, um diese Mittel zu vergeben. Das ist hochproblematisch.

Christopher Buschow, M, 23.11.2020 (online)

Zitiert: Mehr als sechs Jahre für (k)eine Reform des öffentlich-rechtlichen Systems

Mit der Unterzeichnung des Ersten Medienänderungsstaatsvertrag zur Umsetzung der Empfehlung der KEF, wurde zugleich auf Drängen von Sachsen ein Beschluss gefasst, in dem die öffentlich-rechtlichen Sender aufgefordert werden die von der KEF „wiederholt aufgezeigten Einspar- und Strukturoptimierungsmöglichkeiten“, in ihre erforderlichen Reform- und…

Zitiert: Was ist Medienjournalismus

Journalisten entschlüsseln die Welt. Medienjournalisten entschlüsseln die Medienwelt. So einfach, so komplex. Und diese Aufgabe gehört zu den vielfältigsten und buntesten Jobs, die diese Branche zu vergeben hat. Denn Medienjournalismus ist den klassischen Feldern Fernsehkritik und Medienpolitik längst entwachsen. Medien spiegeln die…