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Zitiert: Krimis und Big Data – Ende von Verstand und Spürsinn

Big Data erledigt also nicht nur das Spurenparadigma, sondern mit dem Predictive Policing schaltet die Kriminalistik auch von der Vergangenheits- zur Zukunftsorientierung um. Damit verabschiedet sich die grundlegende Bauform der Kriminalliteratur – die Doppelstruktur von Ermittlungs- und Verbrechensgeschehen -, wie sie mehr…

Zitiert: An Verschwörern herrscht nirgendwo Mangel

Mario Vargas Llosa hat einen Roman über die USA geschrieben. Er zeigt als Fiktion: Die Macht der Propaganda funktioniert dort am besten, wo sie die Propaganda der Macht ist. ….

Das Buch wimmelt von Verschwörungen. Jedes Ereignis ist das Produkt nicht einer, sondern vieler, oft sich gegeneinander richtender Verschwörungen. „Verschwörungstheorie“ wird inzwischen als Schimpfwort verwendet. Das ist Unsinn.

An Verschwörern herrschte und herrscht nirgendwo Mangel. Im Gegenteil. Es sind so viele, dass wer von einer Verschwörung redet, nur zeigt, dass er die Sache nicht verstanden hat.

Arno Widmann, Berliner Zeitung, 21.04.2020 (online)

Zitiert: Im Internet spielt zufällige Nachrichtennutzung eine wichtige Rolle

Wer das Internet, soziale Medien und Suchmaschinen nutzt, bewegt sich oft in einer Filterblase – zumindest hört man es so immer wieder. Aber stimmt das? Forscher der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz, der Hohenheim Universität und des Leibniz Institut für Sozialwissenschaft in Köln,…

Zitiert: Die Krise offenbart, was dem öffentlich-rechtlichen Journalismus fehlt

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk gibt dabei nur punktuell ein gutes Bild ab. Es fehlt an gutem Wissenschaftsjournalismus, es fehlt an Plattformen, die multiperspektivische Fragestellungen aufwerfen. In den politischen Talkshows regiert der monothematische Ausnahmezustand, der zumeist sprechend reproduziert, aber nicht denkend durchbrochen wird. Dass…