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Zitiert: Unabhängiger Journalismus ist weder rechts, links oder konservativ

Der NDR hat, das nur nebenbei, Ruhs durch die Moderatorin Tanit Koch ersetzt, mit deren konservativer Vergangenheit bei Bild und Focus die ARD nun wirbt. Und damit demonstriert die ARD, ähnlich wie Stefan Brandenburg, dass sie den zentralen Wert von Journalismus nicht…

Zitiert: Ausweitung ins „Uferlose“ – Wie die ARD bei der Radioreform trickst

Die ARD verkehrt die ihr von den Ländern aufgegebene Radioreform, die zu Einsparungen führen soll, ins Gegenteil. Sie expandiert kräftig. […] Zu dem Erfolg trägt auch die ARD-Audiothek bei. Auf dieser Plattform, die seit 2017 existiert, stehen etwa 100.000 Beiträge weltweit abrufbereit.…

Zitiert: Journalismus muss Publikum nicht schonen

Journalisten sind ja keine Politiker, die um Wiederwahl werben, sondern Berichterstatter, deren Aufgabe nicht darin besteht, ihr Publikum zu schonen, sondern zur Not schonungslos mit Fakten zu füttern. […]

Guter Journalismus sollte in der Lage sein, gesellschaftlich relevante Fragen zu stellen und zu gewichten. In diesem Tauziehen mit Politik und Öffentlichkeitsarbeit muss er unbedingt selbstbewusster werden.

Michael Brüggemann, journalist.de, 22.09.2025 (online)

Zitiert: Unabhängiger Journalismus ist weder rechts, links oder konservativ, er ist machtkritisch

CDU-Politiker kritisieren die Entscheidung, Moderatorin Ruhs zu ersetzen. Doch der ÖRR sollte weder rechts noch links sein, sondern machtkritisch. […] Die Öffentlich-Rechtlichen müssten „handwerklich guten Journalismus“ machen, so Brandenburg. Man sollte sagen, „was ist und nicht, was von uns gewünscht ist“. Dann…

Zitiert: Zahl konservativer Stimmen verdoppelt

Darin verkündet der NDR, dass „seine“ Ausgaben von „Klar“ künftig Tanit Koch moderieren wird. Koch ist aktuell Autorin beim „Focus“, war davor unter anderem Chefredakteurin der „Bild“ und leitete 2021 die Wahlkampfkommunikation des damaligen CDU-Kanzlerkandidaten Armin Laschet. Ab 2026 wechselt sie sich dann also mit Julia Ruhs bei der Moderation von „Klar“ ab.

Ironischerweise ist damit nun genau das Gegenteil von dem eingetreten, was Kritiker behauptet hatten: Denn statt konservative Stimmen mit der Ruhs-Entscheidung einzuschränken, verdoppelt die ARD diese im Fall von „Klar“ sogar. Kann man sich eigentlich nicht ausdenken.

Alexander Graf, Übermedien, 20.09.2025 (online)