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Zitiert: Was ist „ein ausgeglichenes Publikum“?

Die Fragestellung ist ja schon absurd: Was genau ist denn ein ausgeglichenes Publikum? Woran soll man sich orientieren, wie will man das gewährleisten? Wir machen mit den Fernsehmachern ja auch Ticketing für andere Sendungen und wissen, wie schwer das ist. Damals als wir noch Publikum hatten, haben Politiker manchmal versucht, eigene Mitarbeiter ins Studio zu bekommen oder die eigenen Jugendorganisationen in Hamburg angeschrieben, ob die nicht zwei, drei Leute platzieren können. Damit an den Stellen, die den Politikern wichtig sind, Applaus sicher ist. Wir fühlen uns sehr wohl ohne Publikum, Geklatsche und Gelächter.

Markus Heidemanns, dwdl.de, 20.03.2025 (online)

Zitiert: Genossenschaft als Medienmodell

Die Lösung: Profit- und konzernfreier Journalismus in Genossenschaften stärkt Medienfreiheit und Demokratie. Gäbe es die taz noch ohne Kooperative? […9 In Deutschland war die taz die erste Mediengenossenschaft. Sie zeigte, dass das Modell funktioniert, und regte dadurch weitere Gründungen an. […] Mediengenossenschaften…

Zitiert: Viele True-Crime-Formaten enthalten „eklatante Opferrechtsverletzungen“

Ich schaue mir immer wieder True-Crime-Formate an – aber vorrangig, weil ich mich sowohl wissenschaftlich als auch in öffentlichen Äußerungen gegen einige dieser kommerziellen True-Crime-Formate ausspreche. Meines Erachtens werden hier nämlich die Opferrechte schlicht missachtet. Das persönliche Schicksal von Menschen wird genutzt,…

Zitiert: Was ist neoliberaler Militarismus?

Nach dem Zweiten Weltkrieg herrschte insbesondere in den USA das Wirtschaftsmodell des militärischen Keynesianismus. Die Idee war, dass Militärinvestitionen den Wohlstand sichern könnten. Nach dem Kalten Krieg setzte sich der Neoliberalismus durch. Investitionen in Verteidigung verloren an Bedeutung, Persönlichkeiten wie Margaret Thatcher…