Zitiert: Medien bilden keine objektive Realität ab

Medien bilden keine objektive Realität ab, sondern dekontextualisieren Ereignisse, gewichten, setzen Prioritäten – und schaffen damit ihre eigene Version der Welt. Worüber wir reden, bestimmt, was wir als wichtig empfinden. Wenn wir zulassen, dass diese Entscheidung automatisiert wird, verlieren wir die Kontrolle über unsere Wirklichkeit.

Franz Becchi, berliner-zeitung.de, 18.06.2025 (online)

Zitiert: Algorithmen sind keine objektive Instanz

Die Entwickler solcher Start-Ups behaupten, dass sie keinen Einfluss nehmen wollen, dass sie die Algorithmen einfach ihre Arbeit machen lassen. Als ob Algorithmen eine objektive Instanz wären. Da geht es auch um Verantwortungsverweigerung. Denn was passiert, wenn ein Mensch mit schlechtem Charakter…

Zitiert: Algorithmen und die Firmengründer

Man sollte meinen, dass vorurteilsfreie Algorithmen ein Mehrwert sind. Und man braucht dafür sicherlich eine vielfältige Belegschaft. Wie sollte das sonst funktionieren? Aber das geht davon aus, dass Firmen Respekt und vielfältige Erfahrungen wirklich wertschätzen. Unsere Firmen sind aber letztlich ein Spiegel ihrer Gründer.

Alexis Crews, sueddeutsche.de, 06.02.2025 (online)