Zitiert: Die geistlose Mechanik der Algorithmen

Peter Grestes Film verdeutlicht jedoch, dass man einen Kategorienfehler begeht, wenn man jene Algorithmen, die all dies bewerkstelligen, nur einen Mangel an Intelligenz unterstellt. In der Dokumentation kann zwar nicht im Detail erklärt werden, wie die Algorithmen funktionieren – „wie sie genau…

Zitiert: Die geistlose Mechanik der Algorithmen

Peter Grestes Film verdeutlicht jedoch, dass man einen Kategorienfehler begeht, wenn man jene Algorithmen, die all dies bewerkstelligen, nur einen Mangel an Intelligenz unterstellt. In der Dokumentation kann zwar nicht im Detail erklärt werden, wie die Algorithmen funktionieren – „wie sie genau arbeiten, ist ein streng gehütetes Geheimnis“ -, der Film lässt aber erahnen, dass ihre geistlose Mechanik dazu gemacht ist, um bei der Überprüfung von 100 Millionen Einträgen pro Monat das Kreativem Spontane und Individuelle menschlicher Kommunikation  systematisch zu nivellieren. Auf diese Weise werden gegenwärtig die insgesamt zwei Milliarden Facebook-Mitglieder – also fast ein Viertel der Weltbevölkerung -, digital über einen Kamm geschoren. Vielfalt und Widersprüchlichkeit subjektiver Ausdrucksformen werden so mit einer mechanischen Zwangsläufigkeit ausgefiltert. Weiterlesen Zitiert: Die geistlose Mechanik der Algorithmen

Zitiert: Überwachungskapitalismus

Der Ex-Pirat Christoph Lauer widmet sich im Tagesspiegel dem Überwachungskapitalismus. Der Begriff Überwachungskapitalismus wurde durch die US-amerikanische Wissenschaftlerin Shoshana Zuboff geprägt und von ihr wie folgt definiert: „Die durch uns produzierten Daten sind Güter. Sie werden durch Überwachung produziert. Diese Überwachungsgüter haben einen Wert, sind also Überwachungskapital. Es entsteht ein Überwachungskapitalismus, in dem unser Verhalten zur Ware wird.“ Weiterlesen Zitiert: Überwachungskapitalismus