„In unserem Lande ist die Kommunikation zwischen Staat und Gesellschaft offensichtlich gestört“

„Die öffentliche Sache bedarf keiner Verkündigung, sondern der Volksaussprache. Diese wiederum braucht die Medien. …. Das Leitmedium für Klartext in der DDR war die Mündlichkeit. All dieses Öffentliche existierte fragmentiert, als Szene und Milieu. Daß es sich nie zur Öffentlichkeit vernetzte, darüber wachte der Staat. Als er die konzertierte Volksaussprache nicht mehr verhindern konnte, kam sein Ende. ….

Unter jenen, die im Lande bleiben wollten, kursierte der Aufruf einer Bürgerbewegung, die sich Neues Forum nannte. Der Text begann mit dem Satz: „In unserem Lande ist die Kommunikation zwischen Staat nd Gesellschaft offensichtlich gestört.“ Der Schlußsatz lautete: „Die Zeit ist reif.“ … Weiterlesen „In unserem Lande ist die Kommunikation zwischen Staat und Gesellschaft offensichtlich gestört“

Zitat: Über die Krise eines filmischen Paradigmas und mögliche Konsequenzen

„Die Filmindustrie erhält eine gigantische Summe für Arbeiten, die das Publikum kaum mehr annimmt. … Die Frage, die uns heute beschäftigen müsste, lautet: Wie erzählt man Kollektive? Wo ist die Drehbuchlehre, die das Wirken der großen Systeme und Strukturen beschreibt? Wie behaupten…

Rundfunkbeitragsbefreiungen machen 1,29 Euro je Zahler aus

Der sich aus den privaten Beitragsbefreiungen bzw. -ermäßigungen für die Rundfunkanstalten ergebende Beitragsausfall beläuft sich auf ca. 597,1 Mio. Euro im Jahr (ausgehend von den privaten Beitragssachverhalten mit Stand 31. Dezember 2014 ohne Berücksichtigung von Bestandsveränderungen im Laufe des Jahres).

Ohne die Gewährung von Befreiungen oder im Falle der Übernahme der Kosten durch Dritte könnte der zum 31. Dezember 2014 gültige Monatsbeitrag von 17,98 Euro bei unveränderten Beitragserträgen um rd. 7,17 % bzw. 1,29 Euro gesenkt werden.

 

Geschäftsbericht des Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio für das Jahr 2014 auf Seite 39 (pdf)

MDR mit Korrektur-Seite

Mit dieser neuen Rubrik wolle man „im Sinne einer weiteren Verbesserung der Transparenz im MDR den Umgang mit Fehlern im Programm noch nachvollziehbarer zu gestalten“, erklärte am 11. April mit Fernsehdirektor Wolf-Dieter Jacobi einer der fünf Programmdirektoren des MDR.

„Zu den fehlerhaften Inhalten, die in der neuen Rubrik künftig angezeigt und korrigiert werden, können beispielsweise faktische Fehler in Moderations- und Beitragstexten oder fehlerhafte Zusammenhänge und Bildsequenzen gehören. Die Richtigstellung wird möglichst zeitnah erfolgen. Alle Korrekturen werden chronologisch aufgelistet und zwölf Monate vorgehalten.“

 

Korrektur-Seite (online)

Link-Tipp: „Ihr lügt doch alle“ – ORF-DialogForum zu Flucht und Qualitätsjournalismus

Der ORF hat einen Public-Value-Beauftragten. Der ORF jedes Jahr Ende April einen Public-Value-Bericht vor. Der ORF diskutiert im DialogForum regelmäßig grundlegende medienstrategische Fragen mit internationalen Gästen. Im letzten DialogForum ging es am 9. März um Flucht und Qualitätsjournalismus. Es wurde so angekündigt:

 

„Die Flüchtlingsbewegungen der vergangenen Monate haben nicht nur die Glaubwürdigkeit der Politik erschüttert: Ebenso pauschale wie aggressive Kritik trifft die Medien, wenn es um die Berichterstattung zum Thema geht. Weiterlesen Link-Tipp: „Ihr lügt doch alle“ – ORF-DialogForum zu Flucht und Qualitätsjournalismus