Zitiert: Jeder Dritte hört Podcasts – aber meist nicht bis zum Ende

Ideale Länge zwischen 15 und 30 Minuten – 53 Prozent der Podcast-Hörer konsumieren diese auf Youtube, 41 Prozent bei Spotify […] Die Zielgruppe ist eher jung und formal höher gebildet, der ideale Podcast hat eine Länge zwischen 15 und 30 Minuten. Das…

Zitiert: Radio verträgt keine Täuschung

Wir dürfen uns nicht verstellen. Radio verträgt keine Täuschung. Eine Ansprache, die als anbiedernd empfunden wird, hat verloren. Und ich glaube nicht, dass wir uns besonders aufhübschen müssen für ein junges Publikum und Attitüden übernehmen, von denen wir glauben, dass die jungen Leute jetzt so sprechen. Wir müssen nur sehr klar in der Sprache sein, Kulturjournalismus darf nicht jargonhaft sein. Im Übrigen kann ich mir vorstellen, dass wir mal Moderatorinnen und Moderatoren mit Akzent bekommen. Bei uns fällt ja schon jemand auf, der einen bayerischen Einschlag hat. Da kann unsere eigene Welt noch größer werden.

Ralf Müller-Schmid, sueddeutsche.de, 12.03.2025 (online)

Zitiert: Hörspiele und Lesungen tragen die ARD-Audiothek zu einem Drittel

Ungeachtet all dieser Schwierigkeiten sind Hörspiele zusammen mit Lesungen – diese beiden Formate werden als eine Kategorie erfasst – das beliebteste Genre in der ARD Audiothek. Deutlich vor beispielsweise Politik, Sport oder Comedy. In Minuten gerechnet, entfällt knapp ein Drittel der Nutzung auf diese Kategorie, während der Bestand nur etwa ein Sechstel des gesamten Audiotheken-Inhalts ausmacht. Hörspiele profitieren insofern überdurchschnittlich vom anhaltenden Audioboom.

Stefan Fischer, sueddeutsche.de, 05.11.2024 (online)

Zitiert: Radio wird nur noch verwaltet

Heute wird Radio verwaltet, es werden routiniert Stundenuhren gefüllt und Programme über den Äther geschickt, die bei genauerer Betrachtung keinerlei Einschaltimpulse mehr liefern. Und schlimmer: Die das auch gar nicht mehr versuchen. […] Es wird immer wieder alles getan wurde, um das Programm austauschbarer und Radio Bremen damit verzichtbarer zu machen.

Arnd Zeigler, t-online.de, 20.09.2024 (online)

Zitiert: Sie sind ein Freak! Sie hören Radio und lesen auch Tageszeitung?

Und wundern sich, dass noch niemand gekommen ist, der Sie ausstopft und im Museum ausstellt? Das hat einen einfachen Grund: Sie sind keine so seltene Kreatur wie allgemein angenommen – wenn auch tendenziell kriminell. Diese Feststellung fußt auf zwei Untersuchungen, die sich…