Am 25. Oktober nahmen die Regierungschefs der Länder zur Kenntnis, „dass BR-alpha zu ARD-alpha werden soll, bei Kostentragung und Federführung durch den BR.“ So steht es in einem entsprechenden Protokoll der Sitzung. Friedemann Greiner, der Vorsitzende des Fernsehausschusses des BR-Rundfunkrates hatte schon eine Woche zuvor, am 18. Oktober, in epdmedien (42/2013, S. 3 ff.) einen Meinungsbeitrag („Sehnsucht nach Einordnung – Ein Bildungsangebot gehört in das ARD-Digitalkonzept“) veröffentlicht, dass BR-alpha in ARD-alpha umbenannt werden soll und als Bildungskanal in die ARD-Digitalstrategie zu integrieren ist. Doch zu welchen Konditionen soll dies geschehen? Und – wie soll dies gehen, wenn es nichts zusätzlich kosten soll? Weiterlesen Kann es sein, dass die Umwandlung von BR-alpha in ARD-alpha nichts kosten wird?
Schlagwort Digitalkanäle
ZDF-Intendant Thomas Bellut zur Medienwoche Berlin-Brandenburg
Thomas Bellut hielt einen Kurzvortrag zur Eröffnung der Medienwoche Berlin-Brandenburg. Er ging dabei auch auf die Bedeutung der Digitalkanäle für das ZDF ein und kündigte an, insbesondere für ZDFinfo zu kämpfen. Einige Medienpolitiker sind der Meinung, man könne auf ZDFinfo verzichten.
Doch da „laufen nonstop Dokumentationen, das stärkt die Dokumentationsnähe des Hauptprogramms, wir pflegen dieses Genre durch Info noch mehr, wir haben damit allein im August in den Digitalhaushalten 1,4 Prozent Marktanteil bei den unter 50-Jährigen erreicht.
Ein öffentlich-rechtliches junges Programm, das der Information und Bildung dient, aufgeben? Sie werden verstehen, dass ich weiter für Info kämpfen werde.“ Weiterlesen ZDF-Intendant Thomas Bellut zur Medienwoche Berlin-Brandenburg
Ist der Digital-Auftrag an ARD und ZDF gescheitert?
„Der Digital-Auftrag mit sechs Kanälen ist auf breiter Basis gescheitert – und die Hauptprogramme überaltern weiter vor sich hin“, erklärte gestern VPRT-Präsident Jürgen Doetz in Bezug auf die Forderung aus dem MDR-Rundfunkrat, einen neuen öffentlich-rechtlichen TV-Jugendsender zu entwickeln. Weiterlesen Ist der Digital-Auftrag an ARD und ZDF gescheitert?
Sollten die Digitalkanäle von ARD und ZDF der Digitalisierung dienen?
„Zudem sind die sogenannten Digitalkanäle in einer bestimmten Situation entstanden. Ihre Fortentwicklung aus den ehemaligen Spartenkanälen sollte die – heute weitgehend abgeschlossene – TV-Digitalisierung fördern. Die Zeit ist auch darüber hinweggegangen, dass diese Kanäle für die Breite eines sendungsbezogenen Internetangebots durchaus ihre Bedeutung hatten.“ So schrieb es der Vorsitzende der Medienkommission der Länder, Kurt Beck in epdmedien (Nr. 8/2012, S. 6)
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ARD und ZDF verstehen Kurt Becks Medienwelt nicht mehr
Die ARD reagierte auf die Kritik Kurt Becks an der Zahl ihrer Digitalkanäle mit Verständnislosigkeit. Schließlich erfülle die ARD mit ihren Digitalkanälen einen Auftrag, der im Rundfunkstaatsvertrag, beschlossen von den Länderchefs, festgelegt worden sei, meldet das Handelsblatt. Für ZDF-Intendant Markus Schächter sind die Digitalkanäle Teil des Länderauftrags – und haben strategischen Wert. Das ZDF „erfülle den im 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag vorgegebenen Auftrag, drei konkret beschriebene Digitalkanäle“ anzubieten, so ein ZDF-Sprecher laut Handelsblatt. Der 12. Rundfunkstaatsvertrag, in dem die Obergrenze der Fernseh- wie der Radioprogramme festgelegt sei, wurde 2008 von den Länderparlamenten beschlossen. Für die Digitalkanäle wurden sogar Namen und Konzepte festgeschrieben. „Nicht wir definieren unseren Auftrag, sondern die für den Rundfunk zuständigen Länder“, hieß es beim ZDF.
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