MDR-Fernsehen startet neues Programmelement „MDR-Dok“

Der MDR erklärte am 12. Januar: „Im Rahmen von „MDR-Dok“ gibt es im MDR-Fernsehen am Sonntagabend, 22.20 Uhr, ab sofort einen weiteren festen Sendeplatz für Dokumentationen und Dokumentarfilme. Darüber hinaus werden ausgewählte Dokus zukünftig auch zur Hauptsendezeit zu sehen sein.“ Dazu wird dann Wolf Dieter Jacobi, Programm-Direktor Leipzig, zitiert: „Jenseits der schnelllebigen Aktualität können dokumentarische Formate Hintergründe beleuchten und Zusammenhänge erklären. Auch der künstlerische Dokumentarfilm hat am Sonntagabend einen festen Platz. ‚MDR-Dok‘ ist unser Bekenntnis zu einem Genre, das in einem hohen Maße dem öffentlich-rechtlichen Informationsauftrag entspricht und mit dem wir immer wieder auf großes Interesse bei unseren Zuschauerinnen und Zuschauern stoßen, insbesondere auch bei den jüngeren.“ (Presseerklärung online) Weiterlesen MDR-Fernsehen startet neues Programmelement „MDR-Dok“

Zitat: Deutschland ist beim Dokumentarfilm ein Billiglohnland

So wie die Welt komplexer geworden ist, so sind auch die Anforderungen an die Produktion gestiegen. Die Filme sind sehr aufwendig und allein aus Deutschland heraus nicht herstellbar. Die deutschen TV-Sender finanzieren diese Filme nur mit Teilbeträgen und unsere Förderregularien lassen die…

Zitiert: Deutschland ist ein Dokumentarfilm-Billiglohnland

Die Welt hat sich allein im letzten Jahr extrem verändert und wir befinden uns an einer Zeitenwende. Das macht vielen Menschen Angst und wirft viele Fragen auf. Hierbei spielt der Dokumentarfilm eine extrem wichtige Rolle, was man auch an dem regelrechten Boom um den großen internationalen Dokumentarfilm ablesen kann.

Für mich als Produzenten gibt es zwei große Herausforderungen: Die Herstellung und die Distribution zum Publikum. So wie die Welt komplexer geworden ist, so sind auch die Anforderungen an die Produktion gestiegen. Die Filme sind sehr aufwendig und allein aus Deutschland heraus nicht herstellbar. Die deutschen TV-Sender finanzieren diese Filme nur mit Teilbeträgen und unsere Förderregularien lassen die Budgets nicht zu, die dafür nötig sind. Deutschland ist ein Billiglohnland im internationalen Vergleich. In keinem westlichen Land werden Dokumentarfilmer so schlecht bezahlt, wie in Deutschland, egal an welcher Front sie daran arbeiten. Weiterlesen Zitiert: Deutschland ist ein Dokumentarfilm-Billiglohnland

TV-Quoten 2017: Kann nur der Tatort mit Fußball mithalten?

„Das Finale des Confed Cups ist die erfolgreichste TV-Sendung des Jahres. 14,86 Millionen Fernsehzuschauer sahen am 2. Juli den Sieg des Teams von Joachim Löw gegen Chile im ZDF und sorgten für einen Marktanteil von mehr als 40 Prozent.“ So berichtet zeit.de unter Verweis auf dpa. „Der Tatort „Fangschuss“ Anfang April hatte nur knapp 300 000 Zuschauer weniger als das Confed-Cup-Finale. Allein der Krimi-Klassiker der ARD schaffte es neben drei Fußball-Übertragungen mehrfach in den zweistelligen Millionenbereich.“ Weiterlesen TV-Quoten 2017: Kann nur der Tatort mit Fußball mithalten?