Zitiert: DRITTE können Mainstream bleiben, da es digital Ausweichmöglichkeiten gibt

Das NDR Fernsehen ist sehr erfolgreich. Wenn es nach meinem persönlichen Geschmack ginge, könnte es ruhig kantiger, auch moderner sein. Und bis vor einer gewissen Zeit hätte ich Ihnen recht gegeben und gesagt, wir müssen das ändern. Wir müssen das politischer machen, etwas beunruhigender. Aber erfreulicherweise haben wir jetzt Ausweichmöglichkeiten. Wir sind nicht mehr eingekastelt in das lineare Fernsehen. Ich habe jetzt verschiedene Publika auf verschiedenen Ausspielwegen. Und kann denen Unterschiedliches anbieten. Das ist ein Befreiungsschlag.

Anja Reschke, epd medien, 04.06.2021 (online)

Zitiert: Wie die Sender bei Dritten sparen

Der Jurist Steffen Schmidt-Hug arbeitet seit 1996 als Medienanwalt und war unter anderem Geschäftsführer des Bundesverbandes Regie (BVR). Seit 2008 betreut er als selbstständiger Rechtsanwalt und Agent Filmschaffende in allen beruflichen Fragen. Er beschreibt den Status quo folgendermaßen: „Früher hatten Produktionsfirmen 30…

Zitiert: Das Terrorregime der Einschaltquote

1989 formulierte er Thesen zur Situation des dokumentarischen Films im deutschen Fernsehen, in denen er beispielsweise das „Terror-Regime der Einschaltquote“ geißelte. Er kritisierte die „Selbstkommerzialisierung der öffentlich-rechtlichen Sender“, als diese die private Konkurrenz nicht einmal wahr-, geschweige denn ernst genommen hatten und…

Zitiert: Anlass für Kritik an den Dritten Programmen der ARD

Anlass für substanzielle Kritik bieten dagegen die Dritten, die ihr Angebot nicht zuletzt aus Sparsamkeitsgründen zu großen Teilen mit ARD-Wiederholungen bestreiten und ansonsten wohl am liebsten nur Reisereportagen wie „Wunderschön!“ zeigen würden. Im Grunde könnte man die sieben Programme auch zusammenlegen, denn an manchen Tagen besteht die Vielfalt zu bestimmten Uhrzeiten allein darin, dass in verschiedenen Sendern ein jeweils anderer „Tatort“ läuft.

Tilmann Gangloff auf stuttgarter-zeitung.de in einem Artikel (veröffentlicht am 25.6.2019), in dem er ansonsten die Vielfalt und Qualität des öffentlich-rechtlichen Rundfunkangebots lobt

Medienkorrespondenz.de, 27.06.2019 (online)

ARD besorgt Günther Jauch Gegenwind

 

Der Grund seien jedoch nicht kritische Stimmen aus den Rundfunkräten, die seine Talkshow auch inhaltlich kritisiert hatten, so Hans Hoff in der Süddeutschen Zeitung. Mit Beginn der Fußballsaison Saison 2013/14 soll sonntags möglichst in allen Dritten eine 20-minütige Sportschau um 21.45 Uhr ausgestrahlt werden –  also zu dem Zeitpunkt, an dem Günther Jauch mit seinem Talk nach dem Tatort startet.

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