Videoplattformen machen Filmrechte teurer

„Der Pay-TV-Markt in Deutschland bekommt den Druck der Konkurrenz von Plattformen wie Netflix zu spüren: Die Rechte für Filme und Serien werden teurer. Die Schaffung eigener Marken wird für die Sender wichtiger“, berichtet die Wirtschaftswoche. Zudem steigen die Anforderungen an die Programmanbieter. Nicht nur die Rechtepreise gehen nach oben, auch das schnelle Beschaffen und Synchronisieren für den deutschen Markt sind ein Kostenfaktor. Insbesondere die Synchronisation neuer Serien müsse in wenigen Tagen geschehen. Weiterlesen Videoplattformen machen Filmrechte teurer

Warum Frauen vielleicht weniger Filmförderung beantragen und erhalten

„Es könnte eine Rolle spielen, dass es bei den Genrefilmen wenig weibliche Regie gibt. … Wie weit die Ungleichbehandlung bei der Auftragsvergabe stattfindet, kann ich nicht beurteilen. Von einer bewussten Benachteiligung würde ich nicht ausgehen, aber vielleicht haben es Frauen schwerer, mit ihren Projekten zu überzeugen. Mit Blick auf die Besetzung vieler Fördergremien, z.B. der FFA, kann man allerdings feststellen, dass dort in der Regel die Männer erheblich dominieren.“

 

 

Medienboard Berlin-Brandenburg Geschäftsführerin Kirsten Niehuus in Blickpunkt:Film 44/14

Ist es so einfach? Fernsehrechte sinken, Mediathekenrechte steigen im Preis

„Die lineare Nutzung hat sukzessive abgenommen. Wenn ich für das Senderecht einen Betrag x kalkuliere, dann fällt davon für das klassisch lineare ein bestimmter Betrag an, für die digitalen Rechte auseinanderjustiert andere Beträge. … Die Konsequenz daraus wäre eine Umverteilung… Wenn ich ein Programm nur noch linear einsetzen kann, ist es nicht das wert, was wir dafür bezahlen müssen“, so BR- Programmdirektorin Bettina Reitz am 27. Februar 2014 im Interview mit „mediabiz“.

 

Zu den zwei Lesarten zu dieser Aussage, die ich schon hier dargestellt hatte, möchte ich noch einen Gedanken hinzufügen. Es ist fraglich, ob die Sender dieses Argument weiterhin in der Öffentlichkeit benutzen werden, da sie damit den Verlust der eigenen Wertigkeit in „ihrem Heimstadion“ zugeben müssten. Erst wenn sie sich ganz sicher sind, auf der anderen Seite, dem Internet, angekommen zu sein, werden Sie diese Keule gegen die Produzenten ganz rausholen. Weiterlesen Ist es so einfach? Fernsehrechte sinken, Mediathekenrechte steigen im Preis

Baden-Württemberg erhöht Filmförderung um 5,4 Mio. Euro

Der Film- und Medienstandort Baden-Württemberg soll mit insgesamt 5,4 Mio. Euro gefördert werden. Diese Mittel fließen in die hochwertige künstlerische Ausbildung und in die Stärkung des Produktionsstandorts, insbesondere im Bereich Animation. Diese Mittel für die Filmfördergesellschaft MFG werden um 1,1 Mio. Euro erhöht.

 

 

Presseerklärung