Klick-Tipp: Der Kinospielfilm im Fördersystem

Die Aussicht auf wirtschaftliche Rentabilität und die öffentlich-rechtliche Sendetauglichkeit haben oftmals großen Einfluss auf die Zusage von Fördergeldern. Dies wirkt sich inhaltlich auf die filmischen Wirklichkeitskonstruktionen in Bezug auf das Gesellschaftsbild, legitime Sprecher und das gezeigte Milieu aus. Die Erzählform und die…

Klick-Tipp: Deutscher Kinospielfilm. Akteurskonstellationen und Wirklichkeitskonstruktion im Zeichen des Filmfördersystems

Die Publikation beschäftigt sich aus einer kommunikationswissenschaftlichen Perspektive mit dem deutschen Kinospielfilm und fragt kritisch, was mit einem Massenmedium passiert, wenn es umfassenden öffentlichen Fördermaßnahmen unterliegt. Wie beeinflusst die Architektur der Filmförderung das heimische Filmschaffen und was heißt das für den filmischen Diskurs? Wie steht es also um das Verhältnis von Kinospielfilmen und gesellschaftlichen Strukturen in Deutschland.

Thomas Wiedemann, Halem Verlag, 15.04.2025 (online)

Zitiert: Schweizer Politik verlangt von der SRG engere Arbeit mit der Filmbranche

Eine parlamentarische Initiative will die Zusammenarbeit gesetzlich verankern. Der Bundesrat unterstützt das Vorhaben. Die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Nationalrats (KVF-N) will, dass in der SRG-Konzession Vorgaben zur Zusammenarbeit mit der unabhängigen audiovisuellen Industrie gemacht werden. Dazu hat sie einen Gesetzentwurf…

Zitiert: So schwer ist es für israelische und palästinensische Filme

Zwei Jahre nach Ausbruch des Krieges zwischen der Hamas und Israel haben Filmemacher, die die Krise thematisieren, Schwierigkeiten, einen Verleih zu finden. Und Israels Regierung versucht sogar, Kritik zu unterbinden. […]

Selbst Filme, die bei renommierten Festivals große Preise gewinnen, oder sogar ein Oscar-Gewinner haben Schwierigkeiten, Verleiher zu finden, die sie in die Kinos bringen – insbesondere in Ländern wie den USA und Deutschland, wo die Debatte über Gaza besonders polarisiert.

Scott Roxborough, Deutsche Welle, 06.10.2025 (online)

Zitiert: Die Schwierigkeit des Sprechens über die DDR beginnt der Frage: Warum?

Das Medium, in dem ich arbeite, ist ein Narrativ und verträgt nicht viele Perspektiven. Die Schwierigkeit des Sprechens über die DDR beginnt der Frage: Warum? Und für wen eigentlich? Die meisten Leute im Osten, die Filme machen, machen sie für den Westen.…