Zitiert: Neues in der Berliner Film- und Medienpolitik

Die Koalition ist in ihrer Kultur- und Medienpolitik den Grundsätzen von Freiheit, sozialer Gerechtigkeit, fairer Vergütung, Equal Pay, ökologischer Nachhaltigkeit, Gleichstellung, Diversität und Inklusion verpflichtet. Dazu gehören gute Arbeitsbedingungen und eine soziale Absicherung der Kulturschaffenden ebenso wie die Sicherung nichtkommerzieller Freiräume für…

Adults in the Room: Kein Film für Deutschland?

Als Mischung aus Satire und griechischer Tragödie zeichnet der Film (Frankreich/Griechenland 2019, 124 Minuten) die griechische Staatsschuldenkrise und die fragwürdige „Rettung“ des Landes durch die Partner der Eurozone nach, basierend auf dem gleichnamigen Buch von Yanis Varoufakis. Der Film rollt die Verhandlungen…

Zitiert: Worin Frankreichs Filmpolitik besser ist

Während Deutschland zuletzt gut 4.800 Leinwände für seine 83 Mio. Einwohner bereithielt, standen in Frankreich 5.900 Leinwände für knapp 67 Mio. Einwohner zur Verfügung. Aber auch die Vorliebe für das heimische Produkt ist klarer Treiber des Marktes. Tatsächlich sind die Unterschiede zwischen…

Warum die Filmbranche nicht mit einer Stimme spricht

Es gibt im Bereich der Produzenten drei Gruppen. Eine Gruppe sind

  • die fest im Fernseh- bzw. Kinogeschäft verankerten Produzenten, die sich im Rahmen der traditionellen Verwertungsketten refinanzieren,
  • die senderabhängigen Unternehmen, die sich aus denselben Quellen finanzieren, aber auch durch intransparente Auftragsvergaben durch ihre Mütterhäuser ein eigenes Geschäftsmodell haben,
  • die unabhängigen Produzenten, die versuchen, für ihre einzelnen Filme Geld (TV, Filmförderung, Crowdfunding) aufzutreiben und Teile der Finanzierung über Gagenrückstellung selber einbringen.

Die Interessen der ersten beiden Gruppen unterscheiden sich von der dritten Gruppe.