Zitiert: Diskriminiert zu werden, macht wütend

Ich finde diese Wut berechtigt. Ich empfinde sie selbst. Weil viele so wütend sind, ist der Ton im Netz so rau, die Geduld am Ende, die Kraft erschöpft. Und manche können und wollen ihre Wut nicht mehr zurückhalten. Es ist die Diskriminierung, die den Diskurs gefährdet. Die gilt es anzuerkennen und zu beenden. Dann würde sich auch die Wut legen.

Alice Hasters, sueddeutsche.de, 23.03.2021 (online)

Zitiert: Wenn Gleichberechtigung das Ziel bleibt, ist Gruppenidentität unproblematisch

Das wird aber galant ignoriert und umgedeutet. Hier landet man schnell beim sogenannten Hufeisenargument. Es wird von der Gefahr „rechter wie linker Identitätspolitik“ gesprochen, als ob sie das Gleiche wären. Es gibt aber einen riesigen Unterschied zwischen „White Power“ und „Black Power“,…

Zitiert: PULS Radio – Künftig ausgewogenes Geschlechterverhältnis in der Musikrotation

PULS Radio setzt zum diesjährigen Weltfrauentag am 8. März den Startschuss zu einem ausgeglichenen Verhältnis zwischen Frauen- und Männerstimmen in der Musikrotation. Damit werden künftig beide Geschlechter im Musikprogramm zu jeweils 50 Prozent vertreten sein. Mit diesem Schritt setzt das Radioangebot von PULS, dem jungen Content-Netzwerk des Bayerischen Rundfunks, ein entschlossenes Beispiel für Fairness und Gleichbehandlung der Geschlechter in der Musikwelt.

BR-Presseerklärung, 04.03.2021 (online)

Zitiert: (Keine) Gleichberechtigung in den Hörspielredaktionen der ARD

Der Westdeutsche Rundfunk, der Bayerische Rundfunk und Deutschlandfunk Kultur wollen in ihren Hörspielproduktionen künftig ebenso viele Frauen wie Männer beschäftigen als Regisseure, Komponisten, Autoren und Bearbeiter. Auslöser dieser Selbstverpflichtung sind die so genannten Karlsruher Postulate: Bei den ARD-Hörspieltagen im vergangenen November gab…