Kann das gutgehen? Ja, durchaus: Beim gerichtlichen Schöffensystem geht das ja auch. Und zum Parlamentarier wird man auch nicht erst nach abgeschossener einschlägiger Ausbildung
Harald Neuber, Telepolis, 8.9.2022 (online)
Zudem halte ich es für sinnvoll, noch einmal ganz grundsätzlich über die Zusammensetzung der Gremien zu sprechen. Denn der öffentlich-rechtliche Rundfunk sendet inzwischen an einigen Teilen der Bevölkerung mehr oder minder vorbei, und damit meine ich vor allem, aber nicht nur, die…
Ich war im Arte-Programmbeirat, ich war im ARD-Programmbeirat, in Gremien von SFB und im RBB. Ich habe böse Szenen erlebt, wie man kaltgestellt wurde in den Gremien – das kann es nicht sein. Wenn man sich jetzt in der ARD zur Compliance-Kultur…
Kann das gutgehen? Ja, durchaus: Beim gerichtlichen Schöffensystem geht das ja auch. Und zum Parlamentarier wird man auch nicht erst nach abgeschossener einschlägiger Ausbildung
Harald Neuber, Telepolis, 8.9.2022 (online)
Von 30 Mitgliedern des Rundfunkrates sind immerhin acht ganz offiziell von den politischen Parteien in ihr Amt berufen worden. Haben die keine Verantwortung? Haben die wirklich nichts gewusst? Haben die den Dienstwagen der Intendantin nicht gesehen? Hatten die nicht den Verdacht, dass…
Durch eine Wahl von Publikumsvertretern lassen sich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen. Zentrale Stichworte sind die Notwendigkeit von mehr Auseinandersetzung mit Medien im Allgemeinen und mit den öffentlich-rechtlichen Medien im Besonderen. Es braucht eine Ombudsfunktion mit Berichtspflicht. Stichwort: Wiederwahl, aber auch Compliance und Bündelung von Anliegen nach innen und nach außen.
Zu lösen gibt es noch folgende Fragen: Wie lässt sich eine freie Wahl mit der Notwendigkeit von mehr Professionalität kombinieren? Wie können alle an der Wahl teilnehmen, die möchten? Wie macht man das niedrigschwellig und gerecht?
Sabine Schiffer, telepolis, 27.8.2022 (online)