Zitiert: Gleiches Strafmaß bei Angriff auf Journalisten und Schwarzfahren

Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di fordert nach dem erschreckend milden Urteil im Verfahren zum Angriff auf Journalistinnen in Dresden-Laubegast staatlich garantierten Schutz für Medienschaffende. Über zehn Männer hatten im Februar 2022 in Dresden-Laubegast am Rande einer Demonstration im verschwörungsideologischen…

Zitiert: Journalisten können ohne Agenda sein

In dem großen Kampf um öffentliche Aufmerksamkeit sind Journalistinnen und Journalisten – zumindest theoretisch – die Einzigen, die auf der Seite der Leserinnen und Leser stehen. Alle anderen, Unternehmen, Parteien, Verbände und so weiter, haben ihre eigene Agenda.

Stefan Niggemeier, turi2, 06.11.2025 (online)

Zitiert: Fotografin als Berufung

Wir leben in einer Welt, in der Journalisten regelmäßig angegriffen, zum Schweigen gebracht, inhaftiert und ungestraft getötet werden. Selten wird jemand für die Ermordung eines Journalisten zur Rechenschaft gezogen. Warum sind unsere Fotos für Machthaber so beängstigend? Liegt es daran, dass wir etwas zeigen, das die Welt nicht sehen soll? Was ich mache, ist eine Berufung. Ich glaube daran. Ich mache es nicht für den Kick und nicht für das Geld. Sondern, weil ich Menschen eine Stimme geben möchte, und zwar vor allem denen, die sonst keine Möglichkeit haben, sich zu äußern.

Lynsey Addario, sueddeutsche.de, 28.10.2025 (online)

Zitiert: Warum wird diese Frage Männern nie gestellt?

Ich meine, es ist eine absolut berechtigte Frage, das wollen viele wissen, Sie auch: Wie geht man als Mutter mit der Gefahr durch den Beruf um? Aber nur Frauen diese Frage zu stellen, obwohl ich männliche Kollegen habe, die ständig an der Front sind, während sie kleine Kinder zu Hause haben – das ist nicht fair. Die fragt keiner, ob sie sich nicht schlecht fühlen, weil sie ihr Leben riskieren. Die unterschwellige Anklage an mich lautet: Wie kann man solch einen Job machen, wenn man Kinder zu Hause hat? Was passiert, wenn du getötet wirst und sie ihre Mutter verlieren?

Lynsey Addario, sueddeutsche.de, 28.10.2025 (online)