Zitiert: Mehreinnahmen „dämpfen“ die Höhe des Rundfunkbeitrags

Die Gebührenkommission KEF berechnet gerade, wie hoch der Rundfunkbeitrag von 2025 an sein soll. Muss er steigen? Haben die Sender nicht längt genug? Wir fragen den Kommissionschef Martin Detzel. […] Die Sonderrücklage soll sicherstellen, dass die Anstalten nicht überfinanziert sind. Denn wenn den Anstalten mehr Geld zufließt, als die KEF als notwendigen Bedarf ermittelt hat, muss dieser Mehrertrag für die nächste Beitragsperiode angespart werden. […] Nach unserer Schätzung könnten sich diese zusätzlich eingenommenen Mittel in einer Größenordnung von etwa 50 Cent dämpfend auf den Beitrag auswirken. (Paid)

Martin Detzel, faz.net, 19.05.2023 (online)

Zitiert: KEF lässt sich nicht in andere Sichtweise einbinden

Martin Detzel: Von den Anstalten, von der Politik und von anderen Betroffenen wird in vielfältiger Form versucht, die KEF in die eigene Sichtweise einzubinden, um es mal so zu formulieren. Unabhängigkeit heißt, dass man sich von keinem einbinden lässt. Auch wenn man dann damit leben muss, dass wahrscheinlich niemand vollkommen zufrieden ist – aber dann hat die KEF eine gute Arbeit gemacht.

Martin Detzel, sueddeutsche.de, 25.04.2023 (online)

Zitiert: Passen Finanzausstattung und Leistung zusammen?

Aber auch ein Rundfunk, der zehn Euro im Monat kostet, kann zu teuer sein und keine Akzeptanz finden, wenn die Leistung dazu nicht stimmt. Die Frage ist immer, passen Finanzausstattung und Leistung zusammen. Insofern müssen diese Frage die Länder beantworten, wenn sie festlegen, was der öffentlich-rechtliche Rundfunk leisten soll – und wie föderal er in Deutschland sein soll. Daraus folgt dann, was er kostet.

Martin Detzel, sueddeutsche.de, 25.04.2023 (online)

Zitiert: Unabhängigkeit heißt, dass man sich von keinem einbinden lässt

Von den Anstalten, von der Politik und von anderen Betroffenen wird in vielfältiger Form versucht, die KEF in die eigene Sichtweise einzubinden, um es mal so zu formulieren. Unabhängigkeit heißt, dass man sich von keinem einbinden lässt. Auch wenn man dann damit leben muss, dass wahrscheinlich niemand vollkommen zufrieden ist – aber dann hat die KEF eine gute Arbeit gemacht.

Martin Detzel, sueddeutsche.de, 25.04.2023 (online)