Zitiert: Den Kindern eine Stimme – 25 Jahre Ki.Ka

Der KiKA hat schon damals nicht nur das Beste von ARD und ZDF kombiniert, sondern bereits spezifische Angebote gemacht. Die Zielgruppe wird ja gern über einen Kamm geschoren, aber es bestehen natürlich erhebliche Unterschiede zwischen Drei- und Dreizehnjährigen. Der KiKA hat stets…

Zitiert: Kinderfernsehen – Am Anfang steht eine saubere Recherche

Am Anfang steht eine saubere Recherche. Wir recherchieren, bis es weh tut. Die eigentliche Herausforderung besteht aber darin, eine Dramaturgie hinzubekommen, damit tatsächlich eine Geschichte draus wird, die nicht langweilt. Danach gehen wir, drittens, in logischen Schritten vor, wobei diese Schritte kleiner sind als für Erwachsene. Wir versuchen immer vom Bekannten ins Unbekannte vorzustoßen, oft auch über Umwege, die eine Geschichte aber meist erst richtig spannend und interessant machen.

Armin Maiwald, M, 05.03.2021 (online)

Kritik und Lob am Kinderkanal

„Es gibt einige Gründe, das Programm des Kinderkanals von ARD und ZDF zu kritisieren. Die meisten Zeichentrickserien sind austauschbar, viele Dokumentationen sind eher gut gemeint als gut gemacht, und innovative Ansätze sind Mangelware. Umso respektabler ist das Engagement für Minderheiten und Außenseiter, das Reihen wie „Schau in meine Welt!“ oder „Stark!“ prägt. Einmal im Jahr zeigt der Kika zudem Reportagen, Magazine und Filme rund um einen relevanten Schwerpunkt; bislang waren dies Themen wie Integration und Inklusion oder die Rechte der Kinder.“

 

Tilmann Gangloff, Stuttgarter Zeitung, 16.10.2015 (online)

Rechnungshöfe fordern: Drei-Stufen-Tests sollen kostengünstiger werden

„Die beiden Rechnungshöfe haben dem Landtagsbericht zufolge vorgeschlagen, die Kosten für künftige Drei-Stufen-Tests zu reduzieren oder zu begrenzen. Den Hinweisen des Thüringer Rechnungshofs und des Rechnungshofs von Rheinland-Pfalz hat sich nun der Landtag in Stuttgart angeschlossen und die baden-württembergische Regierung zum Handeln aufgefordert.“ Dies berichtet Volker Nünning in der Medienkorrespondenz (8/2015). Grundlage des Berichts war eine Prüfung der Dreistufentests für die Telemedienangebote des Kinderkanals. Diese fanden in der Verantwortung des MDR-Rundfunkrates statt. „Die beiden Rechnungshöfe stellten fest, dass sich die Kosten für die Drei-Stufen-Tests beim Kinderkanal auf über 767.000 Euro beliefen. In diesem Betrag seien noch nicht Gemeinkosten (etwa Miete) und auch nicht direkt zurechenbare Personalausgaben berücksichtigt. … Insbesondere die Kosten für die Gutachten zu den marktlichen Auswirkungen, speziell die Gutachten zu kleineren Telemedien-Angeboten wie Kika-Text oder Kika plus, hätten die Rechnungshöfe moniert.“ Weiterlesen Rechnungshöfe fordern: Drei-Stufen-Tests sollen kostengünstiger werden

Was bringt die Kopfstelle des Jugendkanals?

 

 

Nicht nur die Thüringer Medienministerin Marion Walsmann wollte, dass der neue Jugendkanal seinen Sitz in der Nähe des Kinderkanals in Erfurt haben soll. Marion Walsmann ist nicht mehr im Amt. Doch nun heißt es in einem Konzept, dass der Jugendkanal in seiner Zentrale sehr schlank sein soll. „Der Personalbedarf ist mit 49 Stellen angegeben, wovon 20,5 Stellen aus dem Bestand von Eins Plus und der Sendeabwicklung beim Playout-Center Potsdam stammen. 28,5 Stellen gilt es, neu zu besetzen“, so Ulrike Simon in der Berliner Zeitung.

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