Zitiert: Es braucht, anders gesagt, mehr Medienjournalismus

Und vielleicht lohnt es sich, an dieser Stelle noch einmal zu zitieren, was eine amerikanische Kommission über die Pressefreiheit 1947 schrieb: „Wir empfehlen, dass die Angehörigen der Presse sich in intensiver gegenseitiger Kritik üben. Ein hoher professioneller Standard wird kaum erreicht werden,…

Zitiert: Wie KI und Medienlogik die Kulturkritik entkernen

Die professionelle Kulturkritik verschwindet aus den Medien – und mit ihr die Fähigkeit der Gesellschaft, sich über Kunst und Werte zu verständigen. Doch statt zu kapitulieren, braucht es neue Wege. Der Rückzug der professionellen Kulturkritik und die Ausbreitung von KI-Inhalten sind zwei…

Zitiert: Warum darf Denis Scheck noch immer Bücher in die Tonne werfen?

Schriftstellerin Elke Heidenreich hält die Sendung von ARD-Buchkritiker Denis Scheck für überholt. Sie stört sich daran, dass Scheck Bücher, die ihm nicht gefallen, in seiner Sendung verächtlich in eine Mülltonne wirft – vor allem Werke von Frauen. „Dass die ARD so was…

Zitiert: Was Late-Night nicht mehr ist

Das Late-Night-Format war einst das freie Terrain für den respektlosen Witz und die ironische Selbstbefragung einer ganzen Gesellschaft. Kimmels Sendung ist keine reine Unterhaltung, sondern eine Kulturtechnik der Demokratie.

Dass er seiner Show beraubt wird, ist mehr als ein medienpolitischer Zwischenfall. Es ist ein Desaster. Denn ohne die Ironie, ohne die satirische Selbstbefragung werden die Nächte lang und länger. Bis am Ende alles von der Dunkelheit verschluckt wird.

Matthias Kalle, taz.de, 18.09.2025 (online)