Zitiert: Wie das Kulturradio zerstört wird

Die Menschen, die seit Jahren WDR 3 oder RBB Kultur gehört haben, fühlen sich von der Neuausrichtung der Musikauswahl und des Sprechens über Literatur, Kunst und Musik in ihrer Intelligenz beleidigt, von einer autoritären Infantilität gemobbt und von einer demonstrativen Geringschätzung für…

Zitiert: Der Geist des Durchschnitts

Wenn das öffentlich-rechtliche Programm für alle da sein soll, dann darf es sich nicht ausschließlich an Durchschnittswerten orientieren. Denn auf diese Weise entsteht ein durchschnittliches Programm, das für den Durchschnitt gedacht ist.

Für Menschen speziellen Interessen ist dann nichts mehr dabei. Und so muss man das Publikum eines anspruchsvollen Kulturprogramms wohl nennen.

Ralf Heimann, MDR Altpapier, 19.03.2021 (online)

Zitiert: Kulturradios sollen aufsuchende Chauffeur-Dienste werden

Die Kulturradios bei WDR und rbb sollen zu einer Art aufsuchendem Chauffeur-Dienst werden. Nur dass dort, wo sie ihre Hörer abholen wollen, niemand wartet. … Ziel der neuen programmatischen Ausrichtung von WDR 3 und rbbKultur ist es, sogenannte »klassikaffine Wechselhörer« abzuholen. Diese…

Deutschlandfunk Kultur und sein neues »Handbuch Stilistik«

Aktuell kursiert beim Kulturradio des Deutschlandfunks das »Handbuch Stilistik«: ein Dokument, das allen Redakteuren, Moderatorinnen und Autoren des Tagesprogramms zum Beispiel erklärt, wie sie in Zukunft das Publikum ansprechen, Musik ein- und ausblenden oder an- und abmoderieren sollen, und welcher Duktus, welche Haltung und Sprechweise dabei grundsätzlich gewünscht sind. Die Vorgaben sind für alle Sendungen verbindlich, das Dokument liegt VAN vor.

Merle Krafeld und Hartmut Welscher, van.atavist.com, 27.2.2019 (online)

„Radio- und Hörspieldiskurse sind UKW-Diskurse“

 

„100 Jahre nach den ersten Feldfunk-Versuchen und 90 Jahre nach dem ersten Hörspiel im Äther beschäftigt sich das Festival Radio Zukunft im Zeitalter der flächendeckenden Breitband-Verkabelung mit der Zukunft des akustischen Erzählens.“ So wurde das „Radio Zukunft. Festival für Audiokunst“ angekündigt, das im März in Berlin stattfand. (Viele Beiträge zum Nachhören hier) Auf den Beitrag von Uwe Kammann zu den Hörspielproduktionen der ARD und dem Problem, die einzelnen Anstalten zu vergleichen, war ich schon hier eingegangen.

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