Die zu entwickeln und zu beschreiben hatte sich der Sächsische Filmverband zwar nicht für seinen diesjährigen Filmsommer vorgenommen, jedoch eine Diskussionsrunde unter diese Überschrift gestellt. Es zeigte sich, dass dies mit sieben Teilnehmerinnen und Teilnehmern (eine Frau, sechs Männer) mit der Fishbowl-Methode nicht so einfach ist. Dabei hatte man es doch geschafft, von fast allen wichtigen Institutionen jemanden am Tisch zu haben: ein Staatsekretär, ein Fraktionschef und ein Ausschussvorsitzender der regierungstragenden Fraktionen, ein Landesfunkhausdirektor des MDR und der Geschäftsführer der MDM, dazu der Chef der Bürgschaftsbank, eine Produzentin und der Filmverbandsvorsitzende. Weiterlesen „Visionen“ für die sächsische Filmlandschaft
Schlagwort MDR
„Leiden“ ostdeutsche Fußball-Klubs unter MDR-Live-Übertragung
Der MDR überträgt jede Woche eine Drittliga-Partie. Auch wenn sie im Gegenzug immerhin 750.000 Euro aus den Fernsehgeldern zugesprochen worden, „zahlt kein Sponsor auch nur einen Cent mehr, weil wir live im Fernsehen sind“, so Jörg Sitte laut dwdl.de, Vize beim Halleschen FC. „Stattdessen kostet uns das rund 10.000 bis 15.000 Euro pro Spiel, weil weniger Zuschauer ins Stadion kommen.“ Energie Cottbus fehlen pro Heimspiel sogar rund 20.000 Euro in der Kasse.
Landesfrauenrat Sachsen: Derzeitiger Frauenanteil im MDR-Rundfunkrat blamierend
„Der MDR-Rundfunkrat kann mit einem Frauenanteil von 11,7 Prozent nicht den Anspruch erfüllen, repräsentativ für die Gesellschaft zu sein. Die Möglichkeit der Veränderung besteht jetzt, da im Herbst 2015 die beteiligten Organisationen erneut ihre Vertreterinnen und Vertreter für die Besetzung des MDR-Rundfunkrates vorschlagen“, so der Sächsische Landesfrauenrat in einer Presseerklärung am 15.05.2015.
Mittlerweile hat man die einzelner Mitglieder bzw. deren entsendende Organisationen angeschrieben und diese aufgefordert, beim nächsten Mal Frauen zu entsenden.
Presseerklärung (pdf)
Landtag Sachsen-Anhalt fordert vom MDR, Medienstandort Halle nicht zu schwächen
Ein entsprechender Antrag wurde am Donnerstag (4.6.) mit den Stimmen von CDU, SPD und Grünen angenommen, berichtete die Mitteldeutsche Zeitung (5.6.2015) und zitiert Thomas Felke (SPD) „Eine Veränderung zu Lasten des Standortes Halle ist mit uns nicht zu machen“. Ähnlich äußerte sich der für Medien zuständige Staatsminister Rainer Robra (CDU): „Wir kämpfen für Halle als herausragenden Medienstandort in Sachsen-Anhalt.“
Doch was wollen die Fraktionen? Dies wird aus dem beschlossenen Antrag deutlich:
- Keine Veränderung der Arbeitsplatzanzahl zulasten des Standortes Halle;
- Sicherung und Ausbau der Wertschöpfung für die Stadt und die Region Halle;
- Einrichtung von thematisch auch für die Stadt Halle relevanten trimedialen Ressorts.
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Frühere Thüringer Staatskanzleichefin klagt: Erfurt noch weit entfernt vom führenden Kindermedienstandort
„Von drei Millionen Euro kann die heimische Kinder-Filmwirtschaft nicht existieren“, so die Erfurter Landtagsabgeordnete Marion Walsmann (CDU) gegenüber der Thüringer Landeszeitung. Sie stehe einer „Einführung einer festen Regionalquote“ kritisch gegenüber. Allerdings müssten der MDR und der Kinderkanal stärker in die Pflicht genommen werden. Erfurt habe gute Voraussetzungen, als Kindermedienland durchzustarten, behauptet sie und fordert: Aber MDR und Kika müssen da mitmachen.“
Doch stimmt das so? Hat der Medienstandort nicht schon lange Probleme, die bisher nicht angegangen wurden? Weiterlesen Frühere Thüringer Staatskanzleichefin klagt: Erfurt noch weit entfernt vom führenden Kindermedienstandort
