Zitiert: Wofür der MDR herhalten muss

Da verhandelte das Bundesverfassungsgericht die Klage von ARD und ZDF gegen die Blockade bei der Beitragserhöhung. Was auffiel: Für die Länder redete Magdeburgs Chef-Rundfunkpolitiker Rainer Robra (CDU), die ARD-Sender schickten den MDR-Intendanten Ralf Ludwig vor. Es war, als würden die Zukunftsfragen der gesamten deutschen Rundfunkpolitik in Mitteldeutschland ausgetragen, und genau so ist es. Was auch stimmt: Der MDR muss aushalten, dass an ihm gerade die elementaren Fragen des gesamten Ostens ausgetragen werden.

Claudia Tieschky, sueddeutsche.de, 07.08.2026 (online)

Klick-Tipp: Tarifabschlüsse bei WDR, SWR, MDR und BR

Von Nullrunde bis knapp sechs Prozent mehr Geld – die jüngsten Abschlüsse bei den ARD-Landesrundfunkanstalten haben eine große Bandbreite. Beim NDR wird noch verhandelt und gestreikt. Nach langem Ringen, zähen Verhandlungen und Warmstreiks gab es im Juni und Juli Tarifabschlüsse in mehreren…

Zitiert: Nix gecheckt trotz Faktencheck

Das Funk-Format „Fakecheck“ will „Bullshit“ auf Social Media aufklären. Doch die Faktenchecks verlieren sich immer wieder so sehr in aufregenden Recherche-Storys und unnötigen Details, dass sie dabei verpassen, die eigentliche Frage zu beantworten. […] „Fakecheck“ gehört zu Funk, dem Jugendangebot von ARD…

Zitiert: Geringere Sichtbarkeit des Ostens im ARD-Gemeinschaftsprogramm

Das entbehrt nicht einer gewissen Ironie, weil gerade aus ostdeutschen Bundesländern der Druck besonders groß war, den Etat des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu begrenzen. Gleichzeitig waren sie es, die immer wieder angemahnt hatten, dass ihre Regionen und Perspektiven eine größere Präsenz im Programm bekommen müssten.

Stefan Niggemeier, sueddeutsche.de, 11.05.2026 (online)