Zitiert: Erst deutsche, dann europäische Mediathek

Die Idee einer europäischen Mediathek ist begrüßenswert. Aber vorher sollte man auf dem eigenen Terrain anfangen und eine entsprechende Plattform ermöglichen. Das französische Institut National de l’Audiovisuel (INA), wo die Bürger fast alle Sendungen umsonst sehen können, die im französischen öffentlich-rechtlichen Fernsehen jemals produziert wurden, gibt es zum Beispiel seit etwa 50 Jahren. Das ist auch eine enorme zeithistorische Quelle.

Lutz Hachmeister, medienkorrespondenz.de, 07.07.2020 (online)

Zitiert: In den Mediatheken ist die Nutzungsdauer länger als Youtube oder Facebook

2017 lag die durchschnittliche Sehdauer der audiovisuellen Telemedienangebote bei ARTE für die Webseite bei 17,5 Minuten, bei der mobilen App bei 11,2 Minuten und bei Smart TVs bei 18,2 Minuten. Das errechnete Time Average bei der ARD lag 2018 bei 19,1 Minuten.

ARTE spielte zudem 2017 auf der Drittplattform YouTube 5,2 Mio. Stunden Videos aus, die 50 Mio. Video Views mit einer durchschnittlichen Länge von 6,3 Minuten erreichten. Auf Facebook veröffentlichte ARTE 1,7 Mio. Stunden Videos mit 260 Mio. Video Views bei einem Time Average von 0,4 Minuten. Auch die Angaben zu Drittplattformen wurden lediglich von ARTE zugeliefert.

22. KEF-Bericht, S. 75, Tz. 66

Zitiert: Thomas Belluts effektiverer Weg

In der Diskussion über gemeinsame Initiativen werden viele Bälle in die Luft geworfen, ohne die praktischen Auswirkungen zu berücksichtigen. Ich höre da lieber auf meine Fachleute, die wissen, was den Wünschen der Nutzer entgegenkommt und welche Ideen realistisch sind oder eben nicht. Im Moment ist es unser Weg, die ZDFMediathek weiter zu optimieren. Aber ARD und ZDF sollen sich besser vernetzen. Das ist bereits in Arbeit, damit man z.B. den „Tatort“ über unsere und die „heute show“ über die Mediathek der ARD finden kann.

Thomas Bellut, dwdl.de, 23.10.2019 (online)

Zitiert: Netzwerk statt gemeinsame Mediathek

Der Netzwerk-Vorschlag zielt darauf ab, zusammenhängende Inhalte über die existierenden Mediatheken hinweg einfach durch Verlinkungen miteinander zu verbinden. Genauso bewegen sich schließlich auch die Nutzer im Netz, wenn sie auf der Suche nach bestimmten Inhalten sind. Eine europaweite Plattform, die von vielen…

Zitiert: Der Erfolg von „Babylon Berlin“ in Zahlen

„Babylon Berlin“ war im Ersten Programm ein auf 16 Folgen verteilter, horizontal erzählter Mehrteiler auf Grundlage des Kriminalromans „Der nasse Fisch“ von Volker Kutscher. Im Unterschied zu den meisten anderen Serien mit abgeschlossenen Handlungen in jeder Folge, zieht sich bei horizontal erzählten…