Zitiert: Das Desaster mit den KI-Richtlinien in den Medien

Nur sehr wenige Redakteure und Journalisten wissen, wie Große Sprachmodelle arbeiten. Sie vertrauen ChatGPT, Grok und anderen nahezu blind. Welche Vektorisierungen und Wortmatrizen verwendet worden sind, auf deren Basis solch ein Großes Sprachmodell arbeitet, weiß da niemand. […] Wirklich trauen kann man…

Zitiert: Zwei Leader also, zwei Hochhäuser in der Mitte Berlins

Heute werden demzufolge nicht nur zwei Persönlichkeiten aufeinandertreffen, sondern auch zwei historische Erfahrungen. Hier der westdeutsche Verlagstitan, groß geworden in der alten Bundesrepublik, sozialisiert im Selbstbewusstsein ökonomischer und kultureller Dominanz. Dort der ostdeutsche Unternehmer, der den Anspruch formuliert, dass der Osten in der Deutung deutsch-deutscher Fragen endlich ein Mitspracherecht und dafür ein Sprachrohr haben muss.

BLZ, berliner-zeitung.de, 25.02.2026 (online)

Zitiert: Der Ton macht die Demokratie

Nicht nur in Parlamenten, sondern auch in Redaktionen, Kommentarspalten und Nachrichtensendungen. Wer ihn wahrt, verharmlost nichts – sondern schützt das, was unsere Demokratie im Innersten zusammenhält: Vertrauen, Respekt und die Bereitschaft, Verantwortung für die Gemeinschaft zu tragen.

Katja Wildermuth, br.de, 23.02.2026 (online)

Zitiert: Für besseren Journalismus Führungsetagen entrümpeln

Um Journalismus zu verbessern, muss die Macht in den Redaktionen neu verteilt werden. Wer es mit oft ausgehöhlten Buzzwords wie New Work, Diversität und Digitaler Innovation ernst meint, muss seine Führungsetagen entrümpeln. Dafür sind nachhaltige Veränderungen in den Rekrutierungsmechanismen und der Talentförderung nötig. Zudem braucht es authentische Vorbilder mit unterschiedlichsten Biografien in den Strukturen. Erst dann, wenn Macht umverteilt wird, ist echte Mitgestaltung und eine bessere Berichterstattung möglich.

Marieke Reimann, journalist.de, 05.02.2026 (online)