Zitiert: Für besseren Journalismus Führungsetagen entrümpeln

Um Journalismus zu verbessern, muss die Macht in den Redaktionen neu verteilt werden. Wer es mit oft ausgehöhlten Buzzwords wie New Work, Diversität und Digitaler Innovation ernst meint, muss seine Führungsetagen entrümpeln. Dafür sind nachhaltige Veränderungen in den Rekrutierungsmechanismen und der Talentförderung nötig. Zudem braucht es authentische Vorbilder mit unterschiedlichsten Biografien in den Strukturen. Erst dann, wenn Macht umverteilt wird, ist echte Mitgestaltung und eine bessere Berichterstattung möglich.

Marieke Reimann, journalist.de, 05.02.2026 (online)

Klick-Tipp: Warum öffentliches Reden mit Rechten ein Problem ist

Simon Sahner argumentiert, dass die Strategie des öffentlichen Redens mit Rechten gescheitert sei, da die AfD trotz ständiger medialer Aufmerksamkeit heute stärker dastehe als je zuvor. Er kritisiert, dass Talkshows und Influencer rechtsextremen Akteuren oft nur aus Quotengründen eine Bühne böten. Dadurch würden deren radikale Ansichten fälschlicherweise als normale, diskutierbare Meinungen legitimiert. Statt inszenierter „Schaukämpfe“ vor der Kamera fordert Sahner, sich wieder den konkreten Alltagsproblemen der Menschen zu widmen.

Simon Sahner, 54books, 14.02.2026 (online)

Zitiert: Vertrauenswerte in Deutschland hinken im internationalen Vergleich hinterher

Nur 46 % der Deutschen vertrauen den Medien, ermittelt das aktuelle Edelman Trust Barometer. Auch die Wirtschaft mit 48 %, die Regierung mit 42 % und NGOs mit 41 % kommen nicht gut weg. Einziger ermittelter Vertrauensanker ist mit 74 % der…

Zitiert: Haben Medien keine Macht oder sind sie gar nicht links?

Jede Vielfalt hat allerdings Grenzen, es kann nicht über alles und jeden berichtet werden – und es darf auch nicht alles geduldet werden. In ihrem Auftrag heißt es, die Sender sollen „die internationale Verständigung, die europäische Integration, den gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie den…