Zitiert: Redaktionelle Gesellschaft als Ausweg

In einer redaktionellen Gesellschaft sind die Normen und Prinzipien eines ideal gedachten Journalismus zum selbstverständlichen Bestandteil der Allgemeinbildung geworden, so mein Definitionsvorschlag. Sie werden an Schulen, Universitäten und bürgernahen Journalistenschulen gelehrt. Sie taugen als Wertegerüst des öffentlichen Sprechens. (…) Denn was machen…

Zitiert: Trumpismus ist so kein Faschismus

Wir wohnen einem großen Menschenversuch bei, für den auch die viel erwogene Schublade Faschismus nicht viel Prognose abwirft. Faschos wollten einen starken Staat und regierten mit privaten Schlägerarmeen. Trumpismus demoliert den Staat zugunsten von Oligarchen und versucht, die Nationalgarde gegen Demokraten zu hetzen. Am Ende sind wenige ultrareich, das eint beide Herrschaftsformen. Der Faschismus brauchte den Zweiten Weltkrieg, um seine Industrie zu bereichern, Trump versucht’s erst mal so.

Friedrich Küppersbusch, taz.de, 06.07.2025 (online)

Zitiert: Die europäische Digitalpolitik ist hilflos

Kaum wird eine „Digitalsteuer“ für Onlinegiganten erwogen, zieht man sie in Zweifel. Die Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich stellt derweil fest, dass sie keine Macht hat. Ob sich an der Lage etwas ändert? Die Digitalkonzerne aus dem Silicon Valley sind…

Zitiert: Kartellamtschef warnt vor Macht der US-Tech-Konzerne

Der Chef des Bundeskartellamts, Andreas Mundt, fordert mehr digitale Unabhängigkeit Europas von den USA. Bei der Vorstellung des Jahresberichts seiner Behörde warnte Mundt am Mittwoch in Bonn vor der Gefahr, die in den Abhängigkeiten von US-Tech-Konzernen für Deutschland und Europa liege: „Es…