Zitiert: Warum der Journalismus für Konservative ein unattraktives Berufsfeld (geworden) ist

Eine Umfrage der TU Dortmund hat ergeben, dass ein Großteil der Journalisten den Grünen nahe steht. Wer diesen Zustand ändern will, sollte nicht „Konservativenquoten“ in Redaktionen fordern, sondern über Prestige und Verdienst in der Branche nachdenken […] Selbst in der Redaktion von…

Zitiert: Hörspiele und Lesungen tragen die ARD-Audiothek zu einem Drittel

Ungeachtet all dieser Schwierigkeiten sind Hörspiele zusammen mit Lesungen – diese beiden Formate werden als eine Kategorie erfasst – das beliebteste Genre in der ARD Audiothek. Deutlich vor beispielsweise Politik, Sport oder Comedy. In Minuten gerechnet, entfällt knapp ein Drittel der Nutzung auf diese Kategorie, während der Bestand nur etwa ein Sechstel des gesamten Audiotheken-Inhalts ausmacht. Hörspiele profitieren insofern überdurchschnittlich vom anhaltenden Audioboom.

Stefan Fischer, sueddeutsche.de, 05.11.2024 (online)

Zitiert: Es braucht mehr Ostdeutsche in Medien und Wissenschaft!

Denn die Ergebnisse zeigen, dass die Art und Weise, wie wir Medien nutzen und bewerten, mit unserem Alltag und unserer Identität zusammenhängt. Es reicht also nicht, Mediennutzung im Osten allein auf die DDR-Zeit zu schieben. Wichtiger sei die Zeit nach 1989, meint…

Zitiert: Was manchen Parteien und Medien „in die Hand spielt“

Die Flüchtlingsproblematik per se wird nicht hochgekocht, die existiert einfach. Viele Eltern zum Beispiel sehen ja, dass die Schulen mit der Förderung aller Kinder überfordert sind. Darauf muss die Politik Antworten finden. Aber leider beobachten wir auch eine zunehmende Kriminalitätsrate vor allem…

Zitiert: Doch wer sind sie, „die Menschen“?

Die 30 Prozent, die in Sachsen die AfD wählten? Der Mob, der auf den Straßen „Lügenpresse“ brüllt? Und überhaupt: Was und wen will man mit einer „Reform“ der ARD erreichen? Anhängerinnen und Anhänger der AfD heim ins Reich holen?

In Wahrheit handelt es sich um einen Kniefall der demokratischen Parteien vor dem nationalistischen Ungeist. Denn gerade jetzt bräuchte es eine Stärkung des bestehenden ARD-Konzepts. Eine Förderung hochwertiger und kritischer Sendungen in den Bereichen Politik und Kultur. Das wäre die Reform. Aber nicht deren Abschaffung oder Zusammenlegung. Denn hier lauert die wahre Gefahr für unsere Demokratie.

Michael Herl, fr.de, 29.10.2024 (online)